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	<title>Kiel-Wiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Hindenburgufer</title>
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		<updated>2026-06-10T12:42:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivla: /* Benennung „Hindenburgufer“ */ &amp;quot;wird&amp;quot; war doppelt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Straße&lt;br /&gt;
|Name=Hindenburgufer&lt;br /&gt;
|Alternativnamen= Kiellinie&lt;br /&gt;
|Stadtwappen=&lt;br /&gt;
|Kategorie=Straße&lt;br /&gt;
|Bild= Hindenburgufer 2010.jpg&lt;br /&gt;
|Bild zeigt= Hindenburgufer - Höhe Kieler Yacht Club, Blickrichtung Norden&lt;br /&gt;
|Ort=Kiel&lt;br /&gt;
|Ortsteil=Düsternbrook&lt;br /&gt;
|PLZ= 24105&lt;br /&gt;
|lat=&lt;br /&gt;
|lon=&lt;br /&gt;
|Angelegt=1900&lt;br /&gt;
|Neugestaltet=&lt;br /&gt;
|HistNamen= Strandweg&lt;br /&gt;
|Straßen= &lt;br /&gt;
|Querstraßen=Feldstraße, Mercatorstraße, Schweriner Straße, Koesterallee, Parkstraße, Lindenallee, Carl-Loewe-Weg, Bernhard-Harms-Weg, Düsternbrooker Weg &lt;br /&gt;
|Plätze= &lt;br /&gt;
|Bauwerke= &lt;br /&gt;
|Nutzergruppen= Fußverkehr, Radverkehr, Autoverkehr&lt;br /&gt;
|Straßengestaltung=&lt;br /&gt;
|Straßenlänge= &lt;br /&gt;
|Baukosten=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hindenburgufer&#039;&#039;&#039; ist der ehemalige Name eines Teils der heutigen [[Kiellinie]]. Das Hindenburgufer wurde nach dem deutschen Generalfeldmarschall und Politiker Paul von Hindenburg (* [[2. Oktober]] [[1847]] in Posen; † [[2. August]] [[1934]] auf Gut Neudeck, Ostpreußen) benannt. Am [[16. Januar]] [[2014]] hat die Ratsversammlung die Umbenennung in &#039;&#039;Kiellinie&#039;&#039; beschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf ==&lt;br /&gt;
Das Hindenburgufer verlief vom Düsternbrooker Weg bis zur Feldstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichtsüberblick ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1900&#039;&#039;&#039; als [[Strandweg]] angelegt&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1906&#039;&#039;&#039; Ausbau bis [[Bellevue]] beschlossen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1926&#039;&#039;&#039; Ausbau Strandweg bis [[Koesterallee]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1933&#039;&#039;&#039; nach Paul von Hindenburg in Hindenburgufer umbenannt&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1936&#039;&#039;&#039; Verlängerung von der Koesterallee bis zur [[Feldstraße]] einschließlich [[Strandstraße]] und ehemaliger Dorfstraße&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1969&#039;&#039;&#039; Verlängerung bis zur [[Seeburg]] einschließlich ehemaligem Teil des Strandweges&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1972&#039;&#039;&#039; Die Verlängerung Hindenburgufer zwischen [[Sporthafen Düsternbrook]] und [[Düsternbrooker Weg]] wird mit Hindenburgufer bezeichnet. Die Fußgängerzone an der [[Kieler Förde]] wird in [[Kiellinie]] umbenannt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2014&#039;&#039;&#039; Das restliche Hindenburgufer wird nach einjähriger Diskussion der Kielline zugeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Benennung „Hindenburgufer“ ===&lt;br /&gt;
Chronik der Benennung „Hindenburgufer“ nach der Straßenbenennungsakte V/14:&amp;lt;ref&amp;gt;kiel.de [https://www.kiel.de/kultur/stadtgeschichte/erinnerungskultur/hindenburg/_dokumente/Benennung_Hindenburgufer.pdf]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[6. März]] [[1933]]: Die bereits stark republikfeindlich ausgerichtete Presse ([[NSDAP]]-nah: [[Kieler Zeitung]], [[DNVP]]-nah: [[Kieler Neueste Nachrichten]]) berichtet, dass Angehörige der [[NSDAP]] das Schild [[Platz der Republik]] und [[Legienstraße]] entfernt und sie durch Pappschilder [[Hitlerplatz]] und [[Horst-Wessel-Straße]] ersetzt haben. Der Polizeipräsident nimmt Kontakt mit der Kreisleitung auf und die Pappschilder werden entfernt.&lt;br /&gt;
* [[9. März]] [[1933]]: Der Polizeipräsident [[Otto zu Rantzau]] schreibt an den Regierungspräsidenten [[Anton Wallroth]] (beide eingesetzt 1932 nach dem sogenannten „[https://de.wikipedia.org/wiki/Preu%C3%9Fenschlag Preußenschlag]“), er habe Bedenken die alten Schilder wieder anzubringen, es sprächen „polizeiliche Gesichtspunkte dagegen“, es müsse mit „einer fortgesetzten Demolierung der Straßenschilder“ gerechnet werden.&lt;br /&gt;
* [[10. März]] [[1933]]: Der Polizeipräsident schreibt verschiedene rechte Organisationen an ([[NSDAP]], [[DNVP]], [[Stahlhelm]]) und bittet um Vorschläge zu Neu- oder Zurückbenennungen. Der Kieler Oberbürgermeister [[Emil Lueken|Dr. Emil Lueken]] wird vom Regierungspräsidenten abgesetzt, weil er sich weigert, die SPD-Ratsleute noch vor der [[Kommunalwahl 1933|Kommunalwahl]] zwei Tage später zu entlassen. Am Tag danach besetzen [[SA]] und [[SS]] sowie Mitglieder des &#039;&#039;[[Stahlhelm]]&#039;&#039; und der [[DNVP]] das Kieler Rathaus.&amp;lt;ref&amp;gt;AKENS „[http://www.akens.org/akens/texte/ak_ap/reader/macht.html &#039;Machtergreifung&#039; im Rathaus]“, November 1994&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Presse berichtet über Umbenennungen in anderen Städten, u.&amp;amp;nbsp;a. am [[21. März]] über die Benennung des Republikplatzes in Lübeck in Adolf-Hitler-Platz und des dortigen Stadtparks in Hindenburgpark.&lt;br /&gt;
* [[12. März]] [[1933]]: Kommunalwahl: Die NSDAP holt zwar den Sieg, aber nicht die absolute Mehrheit (44,8%)&lt;br /&gt;
* [[14. März]] [[1933]]: Der NSDAP-Kreisleiter&amp;lt;ref&amp;gt;AKENS „[http://www.akens.org/akens/texte/ak_ap/reader/macht.html &#039;Machtergreifung&#039; im Rathaus]“, November 1994&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Walter Behrens]] wird vom Regierungspräsidenten rückwirkend zum [[11. März]] als Staatskommissar für den Oberbürgermeister und den Magistrat eingesetzt.&lt;br /&gt;
* [[27. März]] [[1933]]: Es findet ein Gespräch der Ortspolizeibehörde mit dem Staatskommissar statt: Es sollen geeignete Straßen oder Plätze für eine Benennung nach Hitler und Hindenburg gefunden werden.&lt;br /&gt;
* [[29. März]] [[1933]]: Oberbaurat [[Oskar Thunsdorff]] teilt dem Polizeipräsidenten mit, dass der [[Magistrat]] bereits eigene Vorschläge gemacht habe, die dem Staatskommissar vorlägen. Der [[Strandweg]] sollte demnach in Hindenburgweg, der [[Werfterholungspark]] in Hindenburgpark und der [[Neumarkt]] in [[Adolf-Hitler-Platz]] umbenannt werden.&lt;br /&gt;
* [[29. März]] [[1933]]: Am gleichen Tag geht dieser Vorschlag an den Polizeipräsidenten. Dieser antwortet am [[30. März]] [[1933]] mit seinem Einverständnis, weist aber darauf hin, dass nach dem Erlass des Innenministeriums vom [[9. November]] [[1932]] die staatliche Polizeibehörde vollständig für die Benennung der öffentlichen Straßen zuständig sei. Im Einvernehmen mit dem Polizeipräsidium habe aber die Stadtverwaltung das Vorschlagsrecht.&lt;br /&gt;
* [[3. April]] [[1933]]: Stadtrat Gluck bespricht die Frage mit Staatskommissar und dieser legt dem Polizeipräsidenten die Vorschläge zur abschließenden Entscheidung vor.&lt;br /&gt;
* [[7. April]] [[1933]]: Die Genehmigung des Polizeipräsidenten geht bei der Stadt ein.&lt;br /&gt;
* [[8. April]] [[1933]]: Auf telefonischen Vorschlag des Stadtkommandanten wird der [[Strandweg]] nicht in Hindenburgstraße sondern in Hindenburgufer umbenannt, Behrens befürwortet dies ausdrücklich, der Polizeipräsident stimmt telefonisch zu.&lt;br /&gt;
* [[28. April]] [[1933]]: Behrens wird zum Oberbürgermeister gewählt, setzt das Führerprinzip durch und entmachtet die demokratischen Gremien.&lt;br /&gt;
* [[20. Juli]] [[1933]] Die Stadtkollegien beschlossen einstimmig, dass Hitler und Reichspräsident Paul von Hindenburg zu [[Ehrenbürger von Kiel|Ehrenbürgern]] ernannt und ein Platz und eine Straße nach ihnen benannt werden sollen. Begründung: „Die Benennung des Neumarktes in [[Adolf-Hitler-Platz]] und des Strandwegs in [[Hindenburgstraße]] ist eine Ehrung Kiels für Reichskanzler und Reichspräsident.“&amp;lt;ref&amp;gt;Nils Hinrichsen: „[http://www.akens.org/akens/texte/info/50/50_320.pdf Vom Mythos zum Markenzeichen - Hitlers Steigbügelhalter Hindenburg als Namenspatron für öffentliche Orte in Schleswig-Holstein]“ in: Informationen zur Schleswig-Holsteinischen Zeitgeschichte Heft 50: Winter 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[30. Januar]] [[1936]]: Auch die Verlängerung von der [[Koesterallee]] zur [[Feldstraße]] erhält die Bezeichnung Hindenburgufer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kontroverse um eine Umbenennung ===&lt;br /&gt;
Die Ehrung der Person Hindenburg, sowie die Umstände der Benennung 1933 haben immer wieder die Frage aufgeworfen, ob der Name noch angemessen ist. Begonnen hat die Kontroverse bereits mit den ersten Umbenennungen nach Ende der Herrschaft der Nationalsozialisten [[1945]].&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==== 1947 ====&lt;br /&gt;
In der ersten Sitzung des Sonderausschusses für Straßenbenennungen ([[8. Juli]] [[1947]]) unter Vorsitz bei Ratsherr [[Hermann Köster]] (SPD) gibt für die CDU [[Ferdinand Hell|Dr. Ferdinand Hell]] zu Protokoll, er würde eine Ehrung des Reichspräsidenten Ebert durchaus begrüßen, dementsprechend würde er die Belassung des Namens Hindenburg für richtig ansehen. Am [[11. August]] [[1947]] votiert der Sonderausschuss mit 3 zu 2 Stimmen für die Entfernung des Namens Hindenburgufer. Nach einer Besprechung zwischen Köster und Hell wird am [[4. September]] [[1947]]  eine revidierte Liste der Umbenennungsvorschläge aufgestellt, in der das Hindenburgufer nicht mehr vorkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: „Eine Lösung der gegensätzlichen Positionen zwischen der SPD, die sich für die – bislang versäumte – Entfernung &#039;Nazibedeutungstragender Namen&#039; und eine Überprüfung militärischer und dynastischer Namen einsetzte, und der CDU, die nur das geändert sehen wollte, &#039;was noch nach zehn oder zwanzig Jahren anerkannt werde&#039; und für die Belassung etlicher Namen (Hindenburg, Krupp) plädierte, wurde am [[8. Juli]] [[1947]] auf einem paritätischen Sonderausschuss in Form eines Kompromisses gefunden: Nach langen Diskussionen stimmte der Ausschuss mit 3:2 Stimmen für eine Umbenennung, die dann – gegen schwere Bedenken der SPD – doch nicht umgesetzt wurde, damit die CDU-Vertreter einer Umbenennung der [[Fährstraße]] in [[Legienstraße]] und des [[Egerländer Platz|Egerländer Platzes]] in [[Bebelplatz]] zustimmten. Lediglich der kleine Zugang &#039;[[Zum Hindenburgufer]]&#039; wurde 1947 nach dem Gründer des [[Institut für Weltwirtschaft|Weltwirtschaftsinstituts]] [[Bernhard Harms]] in [[Bernhard-Harms-Weg]] umbenannt.“&amp;lt;ref&amp;gt;Nils Hinrichsen: „[http://www.akens.org/akens/texte/info/50/50_320.pdf Vom Mythos zum Markenzeichen - Hitlers Steigbügelhalter Hindenburg als Namenspatron für öffentliche Orte in Schleswig-Holstein]“ in: Informationen zur Schleswig-Holsteinischen Zeitgeschichte Heft 50: Winter 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 1968/69 ====&lt;br /&gt;
Am [[9. November]] [[1968]] benennen Kieler Studenten in einer Spontan-Aktion mit Schablonen und Sprühdosen unter anderem das Hindenburgufer in &#039;[[Max Reichpietsch|Reichpietschufer]]&#039; um.&amp;lt;ref&amp;gt;Nils Hinrichsen: „[http://www.akens.org/akens/texte/info/50/50_320.pdf Vom Mythos zum Markenzeichen - Hitlers Steigbügelhalter Hindenburg als Namenspatron für öffentliche Orte in Schleswig-Holstein]“ in: Informationen zur Schleswig-Holsteinischen Zeitgeschichte Heft 50: Winter 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verlängerung bis zur [[Seeburg]] einschließlich des ehemaligen Teils des Strandwegs erhält am [[16. Oktober]] [[1969]] die Bezeichnung Hindenburgufer. - In den [[Kieler Nachrichten]] schlägt [[Jan S. Kunstreich]] am [[17. Oktober]] [[1969]] daraufhin die Benennung der Strandpromenade nach [[Karl Artelt]] vor, anstelle einer schlichten Verlängerung des Begriffs Hindenburgufer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 1972 - Die Olmypischen Spiele in Kiel ====&lt;br /&gt;
Im Vorfeld der [[Olympische Sommerspiele 1972|Olympischen Spiele 1972]] in Kiel schlägt nach langer öffentlicher Diskussion Ratsherrin [[Rosa Wallbaum]] ([[SPD]]) spontan in der Ratsversammlung am [[20. Januar]] [[1972]] den Begriff „[[Kiellinie]]“ vor. Damals wollte man nicht, dass die internationalen Gäste zu den Segelwettbewerben der Olympischen Spiele am „Hindenburgufer“ flanieren müssen. Der Name setzt sich in der Abstimmung gegen die Bezeichnungen „Kieler Kante“ und „Langer Törn“ durch; vom [[Sporthafen Düsternbrook]] an bleibt die Bezeichnung Hindenburgufer bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 1986/88 ====&lt;br /&gt;
[[1986]] versucht die Ratsfraktion der [[Die Grünen|Grünen]] eine Umbenennung zu erwirken:&lt;br /&gt;
: „Nach Vorschlägen des Frauenbündnisses Schleswig-Holstein und des Kieler Zusammenarbeitsausschusses der Friedensinitiativen stellte sie in der Kieler Ratsversammlung den Antrag, den betreffenden Promenadenabschnitt nach dem kurz zuvor verstorbenen Pastor und Friedensaktivisten Martin Niemöller (1892–1984) in Martin-Niemöller-Ufer umzubenennen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Nils Hinrichsen: „[http://www.akens.org/akens/texte/info/50/50_320.pdf Vom Mythos zum Markenzeichen - Hitlers Steigbügelhalter Hindenburg als Namenspatron für öffentliche Orte in Schleswig-Holstein]“ in: Informationen zur Schleswig-Holsteinischen Zeitgeschichte Heft 50: Winter 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8. März 1988 versuchte ein Zusammenschluss verschiedener politischer Gruppen einige umstrittene Straßennamen, darunter das Hindenburgufer, mit Namensschildern verdienter Frauen zu überhängen. Und stößt damit eine neue Debatte an. Der Kieler Historiker [[Helmut Grieser]] spricht sich für die Umbenennung aus. Auch er schlägt Niemöller vor:&lt;br /&gt;
:„Grieser weist an anderer Stelle noch einmal dezidiert darauf hin, dass Straßenumbenennungen &#039;in besonderer Weise&#039; das Bewusstsein einer Zeit zu erhellen vermögen und fährt fort, &#039;es geht ja um die Entscheidung, unter dem Andrang veränderter Verhältnisse neue Symbolfiguren und Sinnzeichen an die Stelle der bisher geehrten Namen zu setzen oder umgekehrt die Kontinuität im geschichtlich-politischen Bereich zu wahren.“&amp;lt;ref&amp;gt;Nils Hinrichsen: „[http://www.akens.org/akens/texte/info/50/50_320.pdf Vom Mythos zum Markenzeichen - Hitlers Steigbügelhalter Hindenburg als Namenspatron für öffentliche Orte in Schleswig-Holstein]“ in: Informationen zur Schleswig-Holsteinischen Zeitgeschichte Heft 50: Winter 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 2013 ====&lt;br /&gt;
Seit [[2013]] gibt es wieder eine öffentliche Kontroverse. Hierbei wird zum Teil die Umbenennung des Hindenburgufers verlangt. Am [[17. Januar]] [[2013]] hat die [[Ratsversammlung]] nach einer Initiative der Fraktion von [[Die Linke]]&amp;lt;ref&amp;gt;Kieler Nachrichten „[https://www.kn-online.de/Kiel/Hindenburgufer-Bald-ein-neuer-Name Hindenburgufer: Bald ein neuer Name?]“, 19.01.2013 08:30 Uhr&amp;lt;/ref&amp;gt; mit einen interfraktionellen Antrag von [[CDU]], [[SPD]], [[Die Grünen]] und [[SSW]] beschlossen, dass in einer umfangreichen Diskussion mit Expertinnen und Experten und mit den Bürgerinnen und Bürgern über den Umgang mit dem Straßennamen und eine mögliche Umbenennung diskutiert wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Ratsinformationssystem: [http://ratsinfo.kiel.de/bi/si016.asp?SELECT=1 Sitzung der Ratsversammlung 17.1.2013]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im April [[2013]] fand hierzu eine Kulturkonferenz mit einem Vortrag des Hindenburg-Experten Prof. Dr. Pyta statt ([http://kiel.de/kultur/stadtgeschichte/erinnerungskultur/hindenburg/index.php?video=video.kiel.de/erinnerung/hindenburg/KiKuKo_02_Vortrag.flv&amp;amp;weite=777&amp;amp;hoehe=599 Videoaufzeichnung]).&amp;lt;ref&amp;gt;kiel.de: [http://kiel.de/kultur/stadtgeschichte/erinnerungskultur/hindenburg/ Debatte um Ehrenbürgerschaft und Umbenennung des Hindenburgufers]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Kieler Nachrichten „[http://www.kn-online.de/Lokales/Kiel/Neuer-Name-fuers-Hindenburgufer Neuer Name fürs Hindenburgufer?]“, 08.03.2013 07:45 Uhr&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ratsfraktion der LINKE erklärt nach dieser Entscheidung:&lt;br /&gt;
:„Hindenburg war ein Totengräber der Demokratie. So ein Mann gebührt keine Ehre. Es ist gut, dass im Grundsatz alle Parteien das so sehen. Warum man sich das dann aber nochmal teuer erklären lassen muss, was von der Forschung bereits umfangreich vorgelegt wurde, ist mir unbegreiflich.“&amp;lt;ref&amp;gt;DIE LINKE „[http://www.linksfraktion-kiel.de/nc/presse/aktuell/detail/archiv/2013/januar/zurueck/aktuell-ebc7758eaf/artikel/hindenburgufer-umbenennen-ohne-geldverschwendung/ Hindenburgufer umbenennen ohne Geldverschwendung]“, 17.1.2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kieler Stadtarchiv stellt [[2013]] auf den Antrag und hin fest: „Die Entscheidungen von Walter Behrens als Staatskommissar sind damit in keiner Weise demokratisch legitimiert, wie es die schleswig-holsteinische Städteordnung vorsieht. Seine Einsetzung ist ein durch Paragraphen verbrämter Staatsstreich auf lokaler Ebene. In der Folge ist damit auch der Vorschlag zur Umbenennung des Strandwegs in Hindenburgufer nicht demokratisch legitimiert.“&amp;lt;ref&amp;gt;kiel.de [https://www.kiel.de/kultur/stadtgeschichte/erinnerungskultur/hindenburg/_dokumente/Benennung_Hindenburgufer.pdf]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Verwaltung gibt zwei Handlungsvorschlägen:&lt;br /&gt;
# Umbenennung in „Kiellinie“, Aufstellen von Informationstafeln auf der landseitigen Straßenseite.&lt;br /&gt;
# Beibehaltung des Namens als Straße der Erinnerung, Aufstellen von Informationstafeln auf der landseitigen Straßenseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[11. März]] [[2013]] fand in der CDU-nahen [[Hermann-Ehlers-Akademie]] eine Podiumsdiskussion zum Hindenburgufer mit [[Stefan Rudau]] (Linke), [[Hubertus Hencke]] (FDP), [[Ulrike Kahlert]] (Grüne/Bündnis 90), [[Robert Vollborn]] (CDU) und [[Michael Wagner]] (SPD) statt. Einen ersten Einstieg in das Thema lieferte der Vortrag des Historikers [[Jan Schlürmann|Dr. Jan Schlürmann]]. &amp;lt;ref&amp;gt;Hermann-Ehlers-Akademie: „[http://www.hermann-ehlers.de/aktuelles/hindenburgufer-ernst-busch-platz-und-co-zum-umgang-mit-der-frage-nach-um-und-erstbenennung-von-strasennamen-in-kiel Hindenburgufer, Ernst-Busch-Platz &amp;amp; Co. - Zum Umgang mit der Frage nach Um- und Erstbenennungen von Straßennamen in Kiel]“, 11. März 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Benjamin Raschke „[https://www.facebook.com/benniraschke/posts/622930557722632 Soll das Hindenburgufer umbenannt werden?]“, 12.5.2013 10:35&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kieler [[Piratenpartei]] beschließen auf ihrer Gebietsversammlung am [[28. April]] [[2013]] eine Umwidmung des Hindenburgufers zu Ehren des deutschen Mathematikers Carl Friedrich Hindenburg (1741-1808) in ihr Kommunalwahlprogramm aufzunehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;Kieler Nachrichten „[http://www.kn-online.de/Lokales/Kiel/Zweiter-Hindenburg-als-Namensgeber Zweiter Hindenburg als Namensgeber?]“&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Antragsteller schreibt in der Begründung:&lt;br /&gt;
: „Die Informationsveranstaltung mit Professor Pyta lässt meiner Meinung nach nur folgenden Schluss zu: Obwohl Hindenburg nicht antisemitisch eingestellt war muss er doch als ein Wegbereiter der Machtergreifung Hitlers gesehen werden. 1. Die Ernennung Hitlers war NICHT „alternativlos“, wie viele versuchen darzustellen. Hitler blieb nur der legale Weg zur Macht. Hätte ihn Hindenburg oder ein anderer Reichspräsident nicht zum Reichskanzler ernannt, wäre Hitler NICHT an die Macht gekommen. 2. Aus Hindenburgs politischem Testament, das nicht wie die wirren Worte eines senilen Mannes klingt, geht meiner Ansicht nach klar hervor: Hindenburg sah die Ernennung Hitlers als „Erfüllung“ seines politischen Wirkens.“&amp;lt;ref&amp;gt;wiki.piratenpartei.de: [https://wiki.piratenpartei.de/SH:GVKI2013.2/Antr%C3%A4ge/Hindenburgufer Hindenburgufer], 27. April 2013, 19:25 Uhr&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[5. April]] [[2013]] befassten sich die [[Jusos]] mit der Umbenennung und luden dazu ins Restaurant „[[Konak]]“, um mit den Historikern [[Heinrich Pohl|Prof. Dr. Karl Heinrich Pohl]] von der Uni Kiel und [[Rolf Fischer]], Staatssekretär im Bildungsministerium, „über die Rolle Hindenburgs und die Bedeutung von Straßennamen in unserer heutigen Gesellschaft sprechen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Jusos Kiel „[https://www.facebook.com/events/520701271304835/ Juso-Stammtisch zum Hindenburgufer]“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Kommunalwahl 2013|Kommunalwahlkampfes 2013]] hing die [[Junge Union]] Plakate gegen die Umbenennung auf: „Hindenburgufer nicht umbenennen - Geschichte braucht Erinnerung“. Sie bezeichnet das Hindenburgufer als „identitätsstiftender Bestandteil der Landeshauptstadt“ und fordert einen Bürgerentscheid. Ihr damaliger Kreisvorsitzender [[Florian Knaack]] sagte im kurz vor der Wahl am [[20. Mai]] [[2013]]: „Paul von Hindenburg ist nicht nur das einzige direktdemokratisch gewählt Staatsoberhaupt in der deutschen Geschichte, auch hielt er trotz eigener Geringschätzung für die Weimarer Republik lange Zeit die Weimarer Reichsverfassung aufrecht und war als Held von Tannenberg in der Bevölkerung ungeheuer populär“ &amp;lt;ref&amp;gt;Junge Union Kiel „[http://ju-kiel.generation-ju.de/content/presse/102377 Junge Union Kiel strebt Bürgerbegehren für Beibehaltung des Kieler Hindenburgufers an]“, 20.05.2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[15. Juli]] [[2013]] berichtet der Benutzer „Gfm. Paul von Hindenburg“ auf „Indymedia“ von einer Straßenumbenennungsaktion: „Wir haben an diesem Wochenende Straßenschilder des Hindenburgufers mit einem kleinen Hinweisschild, an welche Geschichte dieser Name &#039;erinnert&#039;, versehen (und der [[Lutherstraße]] auch).“ Fotos zeigten ein weißes Schild, das unter dem Straßennamen angebracht ist. Der Text besagte: „Paul von Hindenburg (1847-1934), Reichspräsident 1925-1934, Verbreiter der &#039;Dolchstoßlegende&#039;, ernannte Hitler zum Reichskanzler“.&amp;lt;ref&amp;gt;Indymedia „[http://de.indymedia.org/2013/07/346844.shtml KI „Geschichte braucht Erinnerung“*]“, 15.07.2013 07:48&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Begründung heißt es dort:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: „Straßennamen erinnern in Allgemeinen keineswegs an Geschichte (nur wenige Straßenschilder sind mit einem Hinweis auf die Identität der betreffenden Person versehen, z.&amp;amp;nbsp;B. „Philosoph“ oder „Bürgermeister bis 1933“), aber durch sie wird diese Person geehrt und gewürdigt. Dem letzten Reichskanzler und Steigbügelhalter Hitlers, Generalfeldmarschall Paul von Hindenburg, gebührt aber keine Ehre! Es bleibt abzuwarten, ob die CDU/JU mit dem Wahlspruch „Geschichte braucht Erinnerung“ auch die Rück-Umbenennung des Rathausplatzes in Adolf-Hitler-Platz einfordern wird.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[SPD]] befasste sich am [[27. November]] [[2013]] auf einer Mitgliederversammlung des [[SPD Ortsverein Kieler Mitte|Ortsverein Kieler Mitte]] im Restaurant „[[Konak]]“ mit der Frage der Umbenennung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[28. November]] [[2013]] wurde in einer Sitzung der beiden [[Ortsbeirat|Ortsbeiräte]] Ravensberg/Brunswik/Düsternbrook und Wik die offizielle Bürgerbeteiligung fortgesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Fördeflüsterer: „[http://foerdefluesterer.de/Artikel/news/umbenennen-oder-aufklaeren---ist-das-die-frage.5642.html Ortsbeiräte diskutieren im Rathaus über Hindenburg - Umbenennen oder aufklären - ist das die Frage?]“, 19. November 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort wurden vier Anträge mit 42 Bürgerinnen und Bürgern diskutiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Antrag Piratenpartei: Umwidmung auf Carl Friedrich Hindenburg, Hinweisschilder zur Information&lt;br /&gt;
# Antrag SPD-/Grüne-Mitglieder: Umbenennung in „Kiellinie“, Aufstellen von Informationstafeln, Erhalt der bisherigen Schilder, versehen mit einem diagonalen Querstrich.&lt;br /&gt;
# Antrag CDU-/FDP-Mitglieder: Beibehaltung des Namens, Aufstellen von Informationstafeln&lt;br /&gt;
# Antrag Linke: Umbenennung in „[[Karl Ratz|Karl-Ratz-Ufer]]“, Aufstellen von Informationstafeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ende der Diskussion bekommen die Anträge von Piratenpartei und Linken 0 Stimmen, der rot-grüne sowie der schwarz-gelbe Antrag jeweils 4 Stimmen. Bei dem Stichentscheid entfallen wieder auf beide Anträge 4 Stimmen. Damit hat kein Antrag die Mehrheit erhalten, weshalb keiner beschlossen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kiel.de/ortsbeiraete/tagesor.php?21&amp;amp;4419 Niederschrift des Ortsbeirats Ravensberg/Brunswik/Düsternbrook]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[11. Dezember]] [[2013]] befasst sich der Ortsbeirat Wik mit der Umbenennung. Die 4 SPD- und 2 Ortsbeiratsmitglieder der Grünen stimmen für die Umbenennung in „Kiellinie“. Das CDU-Mitglied stimmt dagegen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ortsbeirat Kiel-Wik: [http://www.kiel.de/ortsbeiraete/tagesor.php?8&amp;amp;4431 Niederschrift der Sitzung am 11.12.2013]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 2014 ====&lt;br /&gt;
Am [[9. Januar]] [[2014]] beschließt der Bauausschuss&amp;lt;ref&amp;gt;Bauausschuss: [http://ratsinfo.kiel.de/bi/to010.asp?SILFDNR=1571&amp;amp;options=4 Sitzung vom 9.1.2014]&amp;lt;/ref&amp;gt; mit den Stimmen von SPD, Grünen und Linken gegen die CDU&amp;lt;ref&amp;gt;Kieler Nachrichten „[http://www.kn-online.de/Lokales/Kiel/Kiel-Hindenburgufer-soll-Kiellinie-heissen-Auch-Ehrenbuergerwuerde-von-Paul-Hindenburg-wird-aberkannt Neuer Name für Hindenburgufer], 11.01.2014 10:42 Uhr“&amp;lt;/ref&amp;gt; die Umbenennung des Hindenburgufers in „Kiellinie“ und gibt damit eine Empfehlung für eine abschließende Beschlussfassung in der Ratsversammlung. Einig sind sich die Ausschussmitglieder, dass Paul von Hindenburg von der Liste der [[Ehrenbürger von Kiel|Kieler Ehrenbürger]] gestrichen werden sollte. Am [[16. Januar]] entschied die Ratsversammlung mit den Stimmen der SPD, der Grünen, des SSW und der Linken, daß das Hindenburgufer zukünftig ein Teil der [[Kiellinie]] sein soll.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kn-online.de/Kiel/Ratsversammlung-Kiel-Hindenburg-wird-getilgt Hindenburg wird getilgt], auf kn-online.de. Abgerufen am 30.01.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|3=s}}&lt;br /&gt;
* kiel.de: [http://kiel.de/kultur/stadtgeschichte/erinnerungskultur/hindenburg/ Debatte um Ehrenbürgerschaft und Umbenennung des Hindenburgufers]&lt;br /&gt;
* Hans‐Ulrich Thamer: „[http://www.muenster.de/stadt/archiv/pdf/strassennamen_vortrag-thamer.pdf Vom Umgang mit Straßennamen. Der Fall Hindenburg.]“&lt;br /&gt;
* Nils Hinrichsen: „[http://www.akens.org/akens/texte/info/50/50_320.pdf Vom Mythos zum Markenzeichen - Hitlers Steigbügelhalter Hindenburg als Namenspatron für öffentliche Orte in Schleswig-Holstein]“ in: Informationen zur Schleswig-Holsteinischen Zeitgeschichte Heft 50: Winter 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hindenburgufer]] [[Kategorie:historische Straße]] [[Kategorie:Benannt nach Offizier]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivla</name></author>
	</entry>
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		<title>Nord-Ostsee-Halle</title>
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		<updated>2026-01-11T12:00:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivla: die Veloroute gibt es schon eine Weile&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Nord-Ostsee-Halle&#039;&#039;&#039; war eine Messehalle an der Gutenbergstraße. Sie erstreckte sich parallel zur [[Gutenbergstraße]] vom Platz der heutigen [[Feuerwehr|Hauptfeuerwache]] bis zur Eisenbahnüberführung des ehemaligen Gütergleises West (jetzt [[Veloroute 10]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nord-Ostsee-Halle wurde [[1925]] nach Plänen des Kieler Architekten [[Ernst Prinz]] gebaut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1927]] fanden hier beispielsweise der [[SPD|SPD-Parteitag]] und die Eröffnung der [[Kinderrepublik Seekamp]] statt.&amp;lt;ref&amp;gt;Vorwärts, [https://fes.imageware.de/fes/web/index.html?open=VW44337&amp;amp;page=2 Ausgabe vom 18.7.1927]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie war mit ihrer Länge von 170&amp;amp;nbsp;m und ihrer Breite von 42&amp;amp;nbsp;m vor allem als Messe- und Ausstellungshalle für die [[Nordische Messe]] ausgelegt worden. In den 1930er-Jahren gab es Bestrebungen, durch Einbau einer beweglichen Trennwand darin einen kleineren Raum für Konzerte zu schaffen. Diese Pläne wurden aber nie verwirklicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1944]] wurde die Halle durch einen Bombenangriff fast vollständig zerstört. Nach Diskussionen um ihren Wiederaufbau wurde dieser nicht vorgenommen, sondern stattdessen ab [[1950]] die zentrumsnähere [[Ostseehalle]] gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks == &lt;br /&gt;
* [http://www.veikkos-archiv.com/index.php/Nord-Ostsee-Halle Nord-Ostsee-Halle] auf veikkos-archiv.com (mit Bild)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Abgegangenes Gebäude]] [[Kategorie:Gutenbergstraße]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivla</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kiel-wiki.de/index.php?title=Gretel_Riemann&amp;diff=67958</id>
		<title>Gretel Riemann</title>
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		<updated>2025-09-30T22:52:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivla: /* Ausstellung anlässlich des 100. Geburtstages */  korrektes Ausstellungsende&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Gretel Riemann&#039;&#039;&#039;, geb. Reusch (* [[24. Februar]] [[1924]] in Kiel; † [[10. Mai]] [[2012]])&amp;lt;ref&amp;gt;Abbildung des [https://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=4852&amp;amp;tomb=2338&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de Grabsteins] bei genealogy.net, abgerufen am 30. November 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; war eine Kieler Malerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist vor allem durch ihre fotorealistisch wirkenden Ölbilder von Kieler Gebäuden und Straßenansichten bekannt. Häufig fand sie ihre Motive auch in Gebäuden, die zum Abbruch anstanden. Dadurch wurde sie auch zur Chronistin eines vergangenen Stadtbildes. Etliche ihrer Werke befinden sich heute im Besitz des [[Stadtmuseum Warleberger Hof|Kieler Stadt- und Schifffahrtsmuseums]], das ihr auch wiederholt (1999, 2008 und aktuell 2024/25) Einzelausstellungen widmete. In ihrem Gesamtwerk finden sich aber ebenso Stillleben, Porträts und Landschaftsbilder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gretel Riemann hat sich bereits in ihrer Schulzeit mit Malerei und Zeichnung auseinandergesetzt und wurde dabei durch ihren Vater gefördert. In den Kriegsjahren konnte sie kriegsbedingt kein Kunststudium aufnehmen und begann eine Ausbildung zur technischen Zeichnerin. Seit 1945 mit dem Gerber und Nerzzüchter Wilfried Riemann verheiratet, bekam sie zwei Kinder. In den folgenden fast zwei Jahrzehnten widmete sie sich neben der Kindererziehung zunächst kunstgewerblichen Arbeiten und betätigte sich als Illustratorin. Später arbeitete sie in der Firma in ihres Mannes im Meimersdorf mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstlerisches Wirken ==&lt;br /&gt;
Erst 1963 konnte sie sich wieder voll ihrer künstlerischen Tätigkeit widmen. So machte sie eine Ausbildung bei [[Illa Blaue]] und [[Werner Rieger]] und wurde Mitbegründerin der Künstlervereinigung &#039;&#039;Kieler Palette&#039;&#039;. Diese hatte ihren Sitz in der [[Muhliusstraße]] 72, bevor sie 1979 in die neueröffnete [[Pumpe]] umzog. 1973 eröffnete sie in der [[Legienstraße]] 26 ein eigenes Atelier und war bis 1978 Geschäftsführerin für den Landesverband des Bundes Bildender Künstler (BBK). Nach einigen öffentlichen Aufträgen (Kunst am Bau) fokussierte sie ihre Arbeit ab 1979 auf die Malerei mit dem Schwerpunkt Kieler Stadtgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellung anlässlich des 100. Geburtstages ==&lt;br /&gt;
Vom 17. November 2024 bis zum 25. Mai 2025 (verlängert bis 2. November 2025) zeigt das Stadtmuseum im Parterre des [[Warleberger Hof]]s Werke der Künstlerin aus seinem Fundus, ergänzt durch Leihgaben aus privater Hand. Den Bildern sind jeweils aktuelle Fotografien mit vergleichbarer Perspektive gegenübergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Sommer, Hans-Dieter (Hrsg.), Riemann, Gretel u.&amp;amp;nbsp;a.: &#039;&#039;Kieler Stadtbilder - Dokumente zur Zeitgeschichte&#039;&#039; (Sonderveröffentlichung der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte, Band 34), Kiel 1999, ISBN 3-00-005313-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Riemann, Gretel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler]] [[Kategorie:Frau]] [[Kategorie:Geboren 1924]] [[Kategorie:Gestorben 2012]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivla</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kiel-wiki.de/index.php?title=Klinke&amp;diff=67673</id>
		<title>Klinke</title>
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		<updated>2025-08-03T19:59:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivla: Verlinkung Pferdeborn&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox historische Straße&lt;br /&gt;
|Name=Klinke&lt;br /&gt;
|Alternativnamen=&lt;br /&gt;
|Stadtwappen=&lt;br /&gt;
|Kategorie=historische Straße&lt;br /&gt;
|Bild=&lt;br /&gt;
|Bild zeigt= &lt;br /&gt;
|Ort=Kiel&lt;br /&gt;
|Ortsteil=&lt;br /&gt;
|PLZ= 24103&lt;br /&gt;
|lat=&lt;br /&gt;
|lon=&lt;br /&gt;
|Angelegt= &lt;br /&gt;
|Neugestaltet=Holstenplatz&lt;br /&gt;
|Umbenannt in=&lt;br /&gt;
|Straßen=[[Holstenstraße]] [[Sophienblatt]]&lt;br /&gt;
|Querstraßen=Fabrikstraße, Jensenstraße, Pferdeborn&lt;br /&gt;
|Plätze=[[Augustenburger Platz]] &lt;br /&gt;
|Bauwerke= &lt;br /&gt;
|Nutzergruppen= &lt;br /&gt;
|Straßengestaltung=&lt;br /&gt;
|Straßenlänge= &lt;br /&gt;
|Baukosten=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei: Klinke von Holstenstraße.jpg|thumb|Blick in die Klinke Ende der 1930er-Jahre von der Holstenstraße aus, Blickrichtung Südosten. Standort des Fotografen ist der ehemalige Platz des Schweffelhauses. Rechts hinter dem Eckhaus die Firma Carl Reese. Im Haus mit dem Türmchen (Hausnummer 19) Möbel-Lüttgens. Im Haus rechts daneben (Nr. 21) Das &amp;quot;Amt für Volkswohlfahrt&amp;quot; der NSDAP-Gauleitung. Zwischen den beiden Häusern geht die Fabrikstraße ab. Die Klinke läuft vor dem Amt für Volkswohlfahrt nach rechts weiter in Richtung Sophienblatt.]]&lt;br /&gt;
[[Datei: Klinke Maedickes Hotel.jpg|thumb|Blick in die Klinke Ende der 1930er-Jahre, Blickrichtung von Süden zur Fabrikstraße. Links der Eingang von Maedickes Hotel (Hausnummer 20). Geradeaus im Haus mit dem Türmchen Möbel-Lüttgens (Nr. 19). Die Fabrikstraße geht vor Nr. 19 nach rechts ab; die Klinke knickt bei Nr. 19 nach links.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Klinke&#039;&#039;&#039; war eine Straße im Stadtteil [[Vorstadt]]. Sie bildete die Verbindung zwischen der Straße [[Vorstadt (Straße)|Vorstadt]] (ab [[1901]] ein Teil der [[Holstenstraße]] zwischen [[Holstenbrücke]] und [[Schevenbrücke]]) und dem [[Sophienblatt]] am [[Augustenburger Platz]] (heute [[Stresemannplatz]]). Damit gehörte die Klinke zur Hauptverkehrsader von Süden in die Stadt. Der Straßenname geht auf einen ehemaligen Schlagbaum (&amp;quot;de holten Klink&amp;quot;) an der Schevenbrücke zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie lief - auf das heutige Straßennetz übertragen - von der Ecke [[Holstenstraße]]/[[Schevenbrücke]] schräg über den [[Holstenplatz]] in Richtung des Nordeingangs des [[Neues Rathaus|Neuen Rathauses]]. Dort schwenkte sie im Bogen in die [[Andreas-Gayk-Straße]] ein und folgte dieser bis zum [[Ziegelteich]]. Außer der [[Fabrikstraße]] gingen von ihr die nicht mehr vorhandenen Straßen [[Jensenstraße]] und [[Am Pferdeborn|Pferdeborn]] ab: Die Jensenstraße in Höhe des Einganges der Stadtbücherei nach Osten und der Pferdeborn zwischen Fabrikstraße und Jensenstraße nach Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde die Klinke vollständig zerstört. Durch die Umwandlung der Holstenstraße in eine Fußgängerzone und die Schaffung der [[Andreas-Gayk-Straße]] (zunächst bis [[1954]]: [[Neue Straße]]) wurde nach dem Krieg der Verkehrsfluss dorthin verlagert. Die Klinke wurde nicht wieder bebaut und ist heute ein Teil des [[Holstenplatz]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Klinke befand sich in direkter Sichtlinie der Holstenstraße das [[1775]] erbaute [[Schweffelhaus]]. Es wurde [[1907]] abgebrochen, um Platz für die Verlängerung der Holstenstraße zu schaffen. Unter dem Haus hindurch lief der heute vollständig verrohrte [[Mühlenbach]], der aus dem Teich [[Perdeborn (Teich)|Perdeborn]] kommend zum [[Kleiner Kiel|Kleinen kiel]] floss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Debatte um die Benennung der [[Eggerstedtstraße]] in der Ratsversammlung am [[18. März]] [[1965]] beantragte die FDP-Fraktion, dem heutigen [[Asmus-Bremer-Platz]] den historischen Straßennamen &#039;&#039;Klinke&#039;&#039; zu geben. Es wurde entgegengehalten, dass die historische Straße mit diesem Namen an anderer Stelle gelegen habe. Der Antrag wurde an den Bauausschuss verwiesen; über sein weiteres Schicksal ist nichts bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Klinke (Kiel)|Klinke}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:historische Straße]] [[Kategorie:Vorstadt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivla</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kiel-wiki.de/index.php?title=1947&amp;diff=63253</id>
		<title>1947</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kiel-wiki.de/index.php?title=1947&amp;diff=63253"/>
		<updated>2024-07-20T22:39:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivla: /* August */  fehlendes Wort ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Navigationsleiste Jahre}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Januar ==&lt;br /&gt;
* [[25. Januar]]: Als Rechtsnachfolger des &#039;&#039;Heimatbundes für die Provinz Schleswig-Holstein&#039;&#039; wird der [[Schleswig-Holsteinischer Heimatbund|Schleswig-Holsteinische Heimatbund]] (SHHB) gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Februar ==&lt;br /&gt;
* [[8. Februar]]: Heinrich Johannsen, der Schöpfer der Glockenschlagmelodie des Rathausturms und Namensgeber des [[Johannsenweg]]s, stirbt.&lt;br /&gt;
* [[12. Februar]]: &lt;br /&gt;
** Die [[Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte e.V.|Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte]] kündigt die Wiederaufnahme ihrer Tätigkeit an.&lt;br /&gt;
** Etliche Kieler Betriebe (u.&amp;amp;nbsp;a. Elac und Hagenuk) müssen wegen Kohle- und Strommangel ihren Betrieb stilllegen.&lt;br /&gt;
* [[14. Februar]]: Die [[Muthesius Kunsthochschule|Muthesiusschule]] wird wieder eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== März ==&lt;br /&gt;
* [[26. März]]: Die [[Ratsversammlung]] beschließt einen Ideenwettbewerb für die städtebauliche Gestaltung der Innenstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== April ==&lt;br /&gt;
* [[2. April]]: Im [[Gewerkschaftshaus]] wird auf Intiative von Oberbürgermeister [[Andreas Gayk]] die &#039;&#039;Gesellschaft der Freunde Coventrys&#039;&#039; gegründet.&lt;br /&gt;
* [[20. April]]: Bei den [[Landtagswahlen]] bekommt in den vier Kieler Wahlkreisen die [[SPD]] drei und die [[CDU]] einen Sitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mai ==&lt;br /&gt;
* [[1. Mai]]: Das [[Gewerkschaftshaus]] wird von der britischen Besatzungsmacht offiziell an die Gewerkschaften zurückgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Juni ==&lt;br /&gt;
== Juli ==&lt;br /&gt;
* [[8. Juli]]: In einer ersten Sitzung des Sonderausschusses für Straßenbenennungen wird über eine Umbenennung des [[Hindenburgufer]]s diskutiert.&lt;br /&gt;
* [[15. Juli]]: Das [[Museum für Völkerkunde]] und die Erweiterung des [[Zoologisches Museum|Zoologischen Museums]] werden eröffnet.&lt;br /&gt;
* [[26. Juli]]: Der Heimatdichter &#039;&#039;Wilhelm Lobsien&#039;&#039;, nach dem später der [[Wilhelm-Lobsien-Weg]] benannt wurde, stirbt in Niebüll.&lt;br /&gt;
* [[30. Juli]]: In Kiel wird erstmals ein Urteil gegen einen NS-Verbrecher gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== August ==&lt;br /&gt;
* [[11. August]]: Der Sonderausschuss für Straßenbenennungen votiert mit 3 zu 2 Stimmen für die Entfernung des Namens [[Hindenburgufer]], diese wird aber dann doch noch nicht umgesetzt.&lt;br /&gt;
* [[12. August]]: Die [[Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte]] führt ihre erste Hauptversammlung nach der Wiederaufnahme ihrer Tätigkeit durch.&lt;br /&gt;
* [[15. August]]: Der Ideenwettbewerb für die Gestaltung der Kieler Innenstadt wird mit insgesamt 18&amp;amp;nbsp;000&amp;amp;nbsp;RM Preisgeld ausgeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== September ==&lt;br /&gt;
* [[3. September]]: Der Lagerkommandant des ehemaligen [[Arbeitserziehungslager Nordmark|Arbeitserziehungslagers Nordmark]] wird von einem britischen Militärgericht wegen anderweitig begangener Morde zum Tode verurteilt.&lt;br /&gt;
* [[4. September]]: Eine Liste von Umbenennungsvorschlägen wird aufgestellt, in der das [[Hindenburgufer]] nicht mehr vorkommt.&lt;br /&gt;
* [[8. September]]: Der Prozess gegen den ehemaligen SA-Hauptsturmführer Erich Gerhardt, der maßgeblich an der Zerstörung der Kieler Synagoge am [[9. November]] [[1938]] beteiligt war, beginnt.&lt;br /&gt;
* [[9. September]]: &lt;br /&gt;
** Rainer Tschorn, [[Stadtpräsident]] von 2005 bis 2008, wird geboren.&lt;br /&gt;
** In der [[Holtenauer Straße]] nimmt ein Großräumgerät seine Arbeit auf.&lt;br /&gt;
* [[12. September]]: Der [[Alter botanischer Garten|Botanische Garten]] und das dortige Gewächshaus werden wieder eröffnet.&lt;br /&gt;
* [[16. September]]: &lt;br /&gt;
** Die &#039;&#039;Schützenstraße&#039;&#039; wird in [[Hermann-Weigmann-Straße]] und die [[Müller-Emden-Straße]] in [[Professor-Anschütz-Straße]] umbenannt.&lt;br /&gt;
** Dem in Kiel geborenen Physiker und [[Nobelpreisträger]] [[Max Planck]] wird die [[Ehrenbürger von Kiel|Ehrenbürgerwürde]] verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Oktober ==&lt;br /&gt;
* [[4. Oktober]]: [[Max Planck]], der in Kiel geborene Physik-[[Nobelpreisträger]] für 1918, Namensgeber einer [[Max-Planck-Schule|Schule]] und einer [[Max-Planck-Straße|Straße]] in Kiel, stirbt in Göttingen.&lt;br /&gt;
* [[27. Oktober]]: Der Kölner Künstler Gunter Demnig, durch den in Kiel bereits über 220 [[Stolpersteine]] verlegt wurden, wird in Berlin geboren.&lt;br /&gt;
* [[29. Oktober]]: Vor einem britischen Militärgericht in Hamburg beginnt der Prozess gegen ehemalige Bewachungsmannschaften des [[Arbeitserziehungslager Nordmark|Arbeitserziehungslagers Nordmark]] in [[Hassee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== November ==&lt;br /&gt;
* [[8. November]]: Die von den Sportlern in freiwilliger Arbeit wieder aufgebaute Sporthalle in der [[Humboldtstraße]] wird eingeweiht.&lt;br /&gt;
* [[19. November]]: Die Schriftstellerin &#039;&#039;Ricarda Huch&#039;&#039;, nach der später die [[Ricarda-Huch-Schule]] benannt wurde, stirbt in Schönberg (Taunus).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dezember ==&lt;br /&gt;
* [[8. Dezember]]: Im Prozess gegen ehemalige Bewachungsmannschaften des [[Arbeitserziehungslager Nordmark|Arbeitserziehungslagers Nordmark]] in [[Hassee]] werden drei Todesstrafen und Haftstrafen bis zu 20 Jahren verhängt.&lt;br /&gt;
* [[17. Dezember]]: Die Kieler müssen umlernen: In einer der größten Umbenennungsaktionen der Geschichte ändert die Ratsversammlung [[Straßenbenennungen 1945 bis 1947|37 Straßennamen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jahr]] [[Kategorie:1941-1950]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivla</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kiel-wiki.de/index.php?title=Schittenhelmstra%C3%9Fe&amp;diff=46566</id>
		<title>Schittenhelmstraße</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kiel-wiki.de/index.php?title=Schittenhelmstra%C3%9Fe&amp;diff=46566"/>
		<updated>2019-02-21T00:13:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivla: /* Quellen */  kategorie ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox historische Straße&lt;br /&gt;
|Name=Schittenhelmstraße&lt;br /&gt;
|Alternativnamen=&lt;br /&gt;
|Stadtwappen=&lt;br /&gt;
|Kategorie=Straße&lt;br /&gt;
|Bild=&lt;br /&gt;
|Bild zeigt= &lt;br /&gt;
|Ort=Kiel&lt;br /&gt;
|Ortsteil=Brunswik&lt;br /&gt;
|PLZ= 24105&lt;br /&gt;
|lat=&lt;br /&gt;
|lon=&lt;br /&gt;
|Angelegt= &lt;br /&gt;
|Neugestaltet=&lt;br /&gt;
|Umbenannt in=[[Rosalind-Franklin-Straße]]&lt;br /&gt;
|Straßen=[[Hospitalstraße]], [[Feldstraße]]&lt;br /&gt;
|Querstraßen=Arnold-Heller-Straße &lt;br /&gt;
|Plätze= &lt;br /&gt;
|Bauwerke= &lt;br /&gt;
|Nutzergruppen= Fußverkehr, Radverkehr, Autoverkehr&lt;br /&gt;
|Straßengestaltung=&lt;br /&gt;
|Straßenlänge= &lt;br /&gt;
|Baukosten=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[category:historische Straße]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Schittenhelmstraße&#039;&#039;&#039; war eine Straße im Kieler [[Universitätsklinikum Schleswig-Holstein|Universitätsklinikum]]. Sie war benannt nach Prof. Dr. med. Alfred Schittenhelm (* [[16. Oktober]] [[1874]] in Stuttgart; † [[27. Dezember]] [[1954]] in Rottach-Egern)&amp;lt;ref&amp;gt;{{WP|Alfred_Schittenhelm|Alfred Schittenhelm}}&amp;lt;/ref&amp;gt; , von 1916 bis 1934 Direktor der Medizinischen Klinik in Kiel, die er an die damalige [[Feldstraße]] verlegte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kieler Straßenlexikon}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde die Feldstraße in jenem Bereich begradigt und über das ehemalige Kasernengelände bis zur [[Brunswiker Straße]] durchgeführt. Der alte Verlauf der Feldstraße wurde am [[19. Januar]] [[1956]] von der [[Ratsversammlung]] in Schittenhelmstraße umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr [[2016]] entstand eine Debatte über die Rolle von Prof. Schittenhelm im Nationalsozialismus. Nachdem die [[Christian-Albrechts-Universität]] ihm bereits im Mai die [[1951]] verliehene Ehrensenatorwürde entzogen hatte&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uni-kiel.de/pressemeldungen/?pmid=2016-154-schittenhelm&amp;lt;/ref&amp;gt;, wurde die Schittenhelmstraße am [[21. Juli]] auf Beschluss der Ratsversammlung in [[Rosalind-Franklin-Straße]] umbenannt&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.kiel.de/rathaus/ratsversammlung/ratssitzungen_video/2016_07_21.php?channel=x4ncRMpvyYQ&amp;amp;auto=1&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
In der Schittenhelmstraße befand sich vom April 1976 bis zum Oktober 2015 das Kunstwerk &#039;&#039;Straßen-Boje&#039;&#039; von Karl-Ludwig Schmaltz. Es ist dort niemals vollständig fertiggstellt worden, zumal es sich beim dem Standort zwischen der Klinik für Innere Medizin und der Hautklinik nur um eine Zwischenlösung handelte. Erst nach fast 40 Jahren fand sich ein endgültiger Standort für das Werk auf dem [[Sokratesplatz]] in [[Neumühlen-Dietrichsdorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Straßen-Boje 1976.jpg|Installation des Kunstwerks &#039;&#039;Straßen-Boje&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Plan|Rosalind-Franklin-Straße}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schittenhelmstraße}}&lt;br /&gt;
[[category:Schittenhelmstraße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Benannt nach Kieler Persönlichkeit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivla</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kiel-wiki.de/index.php?title=Wiker_Hafenprozess&amp;diff=46516</id>
		<title>Wiker Hafenprozess</title>
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		<updated>2019-02-14T11:48:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivla: Fix Klammer der Referenz&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der &#039;&#039;&#039;Wiker Hafenprozess&#039;&#039;&#039; (auch &#039;&#039;Kieler Hafenprozess&#039;&#039;) war ein zwischen 1899 und 1904 geführter Rechtsstreit der Stadt Kiel gegen dem preußischen Marinefiskus sowie demjenigen des Deutschen Reiches um das Eigentum an der Kieler Förde. Die Stadt verlor den Prozess schließlich in zweiter Instanz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auslöser für die Klage der Stadt waren Aufschüttungen, die das kaiserliche Kanalamt an der Holtenauer Kanalmündung vorgenommen hatte, um die dadurch entstanden Flächen zu nutzen. Die Stadt hatte ihrerseits in der Wiker Bucht einen Handelshafen geplant und betrieb daher die juristische Klärung der Eigentumsverhältnisse. Die beiden Seiten bestellten Gutachter kamen zu entgegengesetzten Ergebnissen, und zwar dergestalt, dass die städtische Gutachter das Eigentum auf Seiten des Staates sah und umgekehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1902 gewann die Stadt den Prozess in der ersten Instanz. Das Reich ging in die Berufung und erreichte am [[8. November]] [[1904]] ein Urteil, das ihm das Eigentum an der Förde und dem Hafen zusprach. Maßgeblich dafür war, dass die Stadt kein Original ihrer Gründungsurkunde von 1242 vorweisen konnte, in der ihr vom Landesherren das Eigentum übertragen worden war. Wegen geringer Erfolgsaussichten und des Kostenrisikos verzichtete die Stadt auf weitere Rechtsmittel.&amp;lt;ref&amp;gt;Stadtarchiv Kiel: Signatur: 23053 Klassifikation: 16. Gemeinde - Grundeigentum, Hafengerechtsame « 2. Ellerbek (Gemeinderegistratur) « Eingemeindete Orte Provenienz: Ellerbek Titel: Handakten der Rechtsanwälte Stobbe und Dr. Hennings in Kiel betr. den Prozess der Gemeinde Ellerbek gegen den Reichsmarinefiskus wegen Landenteignung zur Werfterweiterung Laufzeit: 1904 - 1907 Handakten der Rechtsanwälte Stobbe und Dr. Hennings in Kiel betr. den Prozess der Gemeinde Ellerbek gegen den Reichsmarinefiskus&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Zeit waren auch zwei andere Prozesse gegen den Reichsmarinefiskus angestrengt: die noch nicht eingemeindete Gemeinden [[Ellerbek]] und [[Wellingdorf]] wegen Landenteignung zur [[Kaiserliche Werft|Werfterweiterung]]&amp;lt;ref&amp;gt;Stadtarchiv Kiel:&lt;br /&gt;
* Signatur 23259 Veräußerung von Gelände für die Werfterweiterung seitens der Gemeinde Ellerbek, enthält: auch Handakten des Rechtsanwalts Dr. Rendtorff als Vertreter der Gemeinde Ellerbek im Enteignungsverfahren 1899 – 1904;&lt;br /&gt;
* Signatur 23224 Veräußerung und Enteignung von Gelände für die Werfterweiterung seitens der Gemeinde Wellingdorf, die Ansiedlung der Fischer, Erwerb von Parzellen von Ihms, Aufstellung des Fluchtlinienplanes für die Siedlung und Streit mit Stocks und Kolbe 1901 - 1904&lt;br /&gt;
* Signatur 23053 Handakten der Rechtsanwälte Stobbe und Dr. Hennings in Kiel betr. den Prozess der Gemeinde Ellerbek gegen den Reichsmarinefiskus wegen Landenteignung zur Werfterweiterung 1904 – 1907;&lt;br /&gt;
* Signatur 23054 Prozess der Gemeinde Wellingdorf gegen den Reichsmarinefiskus wegen Landenteignung zur Werfterweiterung 1904 – 1908&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
[https://archive.org/details/bub_gb_oswgAAAAMAAJ/page/n586 Akten zum Hafenprozess des Stadt Kiel (1899 - 1904)] mit Gutachten und Urteile  in: Mitteilungen der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte, vierzwangigstes Heft, Kiel 1908 auf [https://archive.org archive.org]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:20. Jahrhundert]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivla</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kiel-wiki.de/index.php?title=Andreas-Hofer-Platz&amp;diff=46378</id>
		<title>Andreas-Hofer-Platz</title>
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		<updated>2019-02-03T23:42:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivla: /* Geschichte */  typo&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Straße&lt;br /&gt;
|Name=Andreas-Hofer-Platz&lt;br /&gt;
|Alternativnamen=&lt;br /&gt;
|Stadtwappen=&lt;br /&gt;
|Kategorie=Straße&lt;br /&gt;
|Bild= Kiel, Andreas-Hofer-Platz.JPG&lt;br /&gt;
|Bild zeigt= Andreas-Hofer-Platz, 2008&lt;br /&gt;
|Ort=Kiel&lt;br /&gt;
|Ortsteil=Elmschenhagen&lt;br /&gt;
|PLZ= 24147&lt;br /&gt;
|lat=&lt;br /&gt;
|lon=&lt;br /&gt;
|Angelegt= &lt;br /&gt;
|Neugestaltet=&lt;br /&gt;
|HistNamen=&lt;br /&gt;
|Straßen= &lt;br /&gt;
|Querstraßen= Landecker Weg, Klagenfurter Weg, Tiroler Ring, Innsbrucker Allee&lt;br /&gt;
|Plätze= &lt;br /&gt;
|Bauwerke= &lt;br /&gt;
|Nutzergruppen= Fußverkehr, Radverkehr, Autoverkehr&lt;br /&gt;
|Straßengestaltung=&lt;br /&gt;
|Straßenlänge= &lt;br /&gt;
|Baukosten=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Andreas-Hofer-Platz&#039;&#039;&#039; befindet sich zwischen dem [[Landecker Weg]] und dem [[Tiroler Ring]] in [[Elmschenhagen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Name  wurde am [[13. Juli]] [[1939]] durch den Kieler [[Oberbürgermeister]] festgelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kieler Straßenlexikon}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er erinnert an den Tiroler Freiheitskämpfer Andreas Hofer (* [[22. November]] [[1767]] am Sandhof bei St. Leonhard in Passeier in der Grafschaft Tirol, †&amp;amp;nbsp;[[20.&amp;amp;nbsp;Februar]] [[1810]] in Mantua).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andreas Hofer war Anführer der Aufstandsbewegung gegen die bayerische und französische Besetzung Tirols. Nach mehreren militärischen Erfolgen der Aufständischen gegen die bayerischen und französischen Truppen im Frühjahr und Sommer 1809 wendete sich das Blatt Anfang November mit der Tiroler Niederlage am Bergisel. Hofer wurde im Januar 1810 gefangen genommen und am 20. Februar nach einem vom französischen Kaiser Napoleon angeordneten Urteil hingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{WP|Andreas_Hofer|Andreas Hofer}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Einrichtungen ==&lt;br /&gt;
Auf dem Andreas-Hofer-Platz findet regelmäßig ein [[Wochenmarkt]] statt. Marktzeiten sind am Dienstag und Samstag von 8 bis 13 Uhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unternehmen ==&lt;br /&gt;
* Nr. 10: [[Datei:Apotheke.png|10px|Apotheke]] [[Apotheke am Andreas-Hofer-Platz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Andreas-Hofer-Platz 1967.jpg|&#039;&#039;Einkaufszentrum&#039;&#039;, 1967&lt;br /&gt;
Andreas-Hofer-Platz 1971.jpg|1971&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Benannt nach Person]] [[Kategorie:Platz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivla</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kiel-wiki.de/index.php?title=Andreas-Gayk-Stra%C3%9Fe&amp;diff=46377</id>
		<title>Andreas-Gayk-Straße</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kiel-wiki.de/index.php?title=Andreas-Gayk-Stra%C3%9Fe&amp;diff=46377"/>
		<updated>2019-02-03T23:33:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivla: Kategorie geändert in benannt nach Kieler Persönlichkeit, statt nur Person&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Straße&lt;br /&gt;
|Name=Andreas-Gayk-Straße&lt;br /&gt;
|Alternativnamen=&lt;br /&gt;
|Stadtwappen=&lt;br /&gt;
|Kategorie=Straße&lt;br /&gt;
|Bild=AndreasGaykStrasse.jpg&lt;br /&gt;
|Bild zeigt= Vorn li.: das [[Hotel Astor]]. Im Hintergrund der Turm der [[Nikolaikirche]]&lt;br /&gt;
|Ort=Kiel&lt;br /&gt;
|Ortsteil= Vorstadt&lt;br /&gt;
|PLZ= 24103&lt;br /&gt;
|lat=&lt;br /&gt;
|lon=&lt;br /&gt;
|Angelegt= &lt;br /&gt;
|Neugestaltet=&lt;br /&gt;
|HistNamen= Neue Straße&lt;br /&gt;
|Straßen= [[Sophienblatt]], [[Berliner Platz]]&lt;br /&gt;
|Querstraßen= Ziegelteich, Stresemannplatz, Fabrikstraße, Schevenbrücke, Hafenstraße, Holstenbrücke&lt;br /&gt;
|Plätze= [[Holstenplatz]], [[Heinrich-Ehmsen-Platz]]&lt;br /&gt;
|Bauwerke= &lt;br /&gt;
|Nutzergruppen= Fußverkehr, Radverkehr, Autoverkehr&lt;br /&gt;
|Straßengestaltung=&lt;br /&gt;
|Straßenlänge= &lt;br /&gt;
|Baukosten=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Andreas-Gayk-Straße&#039;&#039;&#039; ist eine der Hauptverkehrsadern der Kieler Innenstadt. Sie leitet den vom [[Sophienblatt]] kommenden Verkehr zum [[Berliner Platz]] und damit zur [[Holstenbrücke]] und zum [[Wall]] weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Straße wurde [[1950]] angelegt und erhielt von der Kieler Ratsversammlung am [[15. Juni]] [[1950]] zunächst den Namen &#039;&#039;Neue Straße&#039;&#039;. Bis zum Bau der Neuen Straße hieß der Abschnitt zwischen [[Ziegelteich]] und [[Schevenbrücke]] &#039;&#039;Klinke&#039;&#039;; das Straßenstück von der Schevenbrücke bis zur [[Holstenbrücke]] war auf ehemals dicht bebautem, kriegszerstörtem Gebiet neu angelegt worden. Durch die Anlage der Straße wurde es möglich, den Verkehr aus der parallel laufenden [[Holstenstraße]] zu verbannen und diese zur ersten Fußgänger-Einkaufsstraße Deutschlands zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[21. Oktober]] [[1954]], nur drei Wochen nach dem plötzlichen Tod von [[Andreas Gayk]], erhielt die Straße ihren heutigen Namen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kieler Straßenlexikon}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er erinnert an Andreas Gayk (1893 - 1954), Oberbürgermeister der Stadt Kiel, der sich um den Wiederaufbau der Stadt nach dem zweiten Weltkrieg außerordentlich verdient gemacht hat.&amp;lt;ref&amp;gt;{{WP|Andreas_Gayk|Andreas Gayk}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Einrichtungen ==&lt;br /&gt;
* Nr. 31: [[Neues Rathaus]] und [[Stadtbilderei]]&lt;br /&gt;
* Nr. 31b: [[Tourist Information Kiel e.V.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Andreas-Gayk-Straße 1959.jpg|Blick aus Richtung [[Ziegelteich]], um 1959&lt;br /&gt;
Ziegelteich 1959.jpg|ähnlicher Blickwinkel, 1959&lt;br /&gt;
Datei:HDW Streikende Andreas-Gayk-Str.jpg|Protestmarsch der [[HDW]]-Mitarbeiter, 1969&lt;br /&gt;
Andreas-Gayk-Strasse 1984.jpg|Blick über den [[Berliner Platz]], 1984&lt;br /&gt;
Abriss Andreas-Gayk-Strasse.jpg|Abriss des Woolworth-Gebäudes, Juni 2017&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Plan}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Benannt nach Kieler Persönlichkeit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivla</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kiel-wiki.de/index.php?title=Jakobikirche&amp;diff=45275</id>
		<title>Jakobikirche</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kiel-wiki.de/index.php?title=Jakobikirche&amp;diff=45275"/>
		<updated>2018-11-10T10:07:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivla: /* Geschichte */  Formatierung Link im EN, noch schöner wäre besser zielen zu können&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Jakobikirche Kiel.jpg|mini|Jakobikirche (2012)]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Jakobikirche&#039;&#039;&#039; steht in der  [[Waisenhofstraße]] 45, an der Ecke zum [[Knooper Weg]]. Die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde gehört der Nordkirche an. Das Gemeindebüro findet sich im Knooper Weg 53. Die Gemeinde kooperiert auf vielen Ebenen eng mit der [[Lutherkirche|Luthergemeinde]], so zum Beispiel in der Jugend- und Öffentlichkeitsarbeit. Die Gemeinden haben ihre Gottesdienstzeiten und die Gemeindeangebote aufeinander abgestimmt und geben gemeinsam das Kirchenmagazin &amp;quot;mitten&amp;amp;drin&amp;quot; heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Jakobikirche&#039;&#039;&#039; wurde von [[1882]] bis [[1886]] aus Spenden der Gemeindemitglieder erbaut, weshalb sie damals den Spitznamen &#039;&#039;Groschenkirche&#039;&#039; trug. Der Architekt, Prof. Johannes Otzen aus Berlin, verzichtete damals auf sein Honorar; daher betrugen die Baukosten rund 100.000 Reichsmark. [[1944]] wurde die Kirche durch Brandbomben zerstört, von [[1952]] bis [[1954]] wurde sie durch Gerhard Langmark aus Hamburg vereinfacht wieder aufgebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Homepage&amp;quot;&amp;gt;[http://www.lutherjakobi.de/node/2946 Stichworte zur Geschichte der Jakobikirche] auf der Website der Kirchengemeinde, abgerufen am 12.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;  Der ursprünglich vorhandene Spitzturm konnte dabei aufgrund städtischer Auflagen nicht wieder hergestellt werden&amp;lt;ref&amp;gt;Informationen zur [http://www.stiftung-kiba.de/kirchen.php Jakobikirche] bei www.stiftung-kiba.de, abgerufen am 20. Juli 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;, sondern wurde durch einen verglasten Rundturm mit stumpfem Dachkegel ersetzt. Dies trug der Kirche im Volksmund den Beinamen &#039;&#039;Halleluja-Gasometer&#039;&#039; ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jakobikirche ist eingetragen in die Liste der Kulturdenkmale in Kiel-Exerzierplatz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kulturdenkmal}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jakobikirche_1893.jpg | Die Jacobikirche im Jahr 1893&lt;br /&gt;
Jakobikirche_1927.jpg | 1927; im Hintergrund der Rathausturm, davor die katholische St. Nikolaus-Kirche&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks == &lt;br /&gt;
{{Commonscat|Jakobikirche (Kiel)|3=s}}&lt;br /&gt;
{{Adresse|Str=Waisenhofstraße|Nr=45}}&lt;br /&gt;
* [http://www.lutherjakobi.de/ Website der Kirchengemeinde]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:evangelisch-lutherische Kirche]] [[Kategorie:Knooper Weg]] [[Kategorie:Exerzierplatz (Stadtteil)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivla</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kiel-wiki.de/index.php?title=Kieler_Volksmund&amp;diff=45274</id>
		<title>Kieler Volksmund</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kiel-wiki.de/index.php?title=Kieler_Volksmund&amp;diff=45274"/>
		<updated>2018-11-10T09:55:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivla: Typo&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;In jeder Stadt gibt es feststehende, aber inoffizielle Begriffe, die Bauwerke, Denkmäler oder andere ortstypische Gegebenheiten meist spöttisch oder karikierend aufs Korn nehmen. Kiel bildet dabei natürlich keine Ausnahme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Liste stellt einige solcher &amp;quot;kielerischen&amp;quot; Wörter, Studentenjargon, seltsame, kuriose, mehr oder minder humorvolle, vergessene sowie alte oder neue Begriffe zusammen, darunter auch solche, denen es vergönnt war, irgendwann einmal &amp;quot;amtlich&amp;quot; zu werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Amöbe&#039;&#039;: Neubau des Zentrums für Molekulare Biowissenschaften der [[CAU]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Beamtenlaufbahn]]&#039;&#039;: für die kürzeste Verbindung zwischen der &#039;&#039;Blume&#039;&#039; (Polizeipräsidium Blumenstraße) und dem Rathaus; offizieller Name des Fußwegs seit 1961&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Blauer Christian / Blauer Albrecht&#039;&#039;: für das Uni-Hochhaus, das Verwaltungshochhaus der [[Christian-Albrechts-Universität]] zu Kiel von der Architektin Ellen Krotz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Brausebude&#039;&#039;: auf der [[Museumsbrücke]] Seegarten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Bullenkloster&#039;&#039;: Kieler Wohngebäude an der Ecke [[Hamburger Chaussee]] / [[Theodor-Heuss-Ring]] ([[Waldwiesenkreuz]]), das ursprünglich ausschließlich für die Unterbringung von männlichen Polizeischülern und Studenten konzipiert war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Blume&#039;&#039;: Kiel-Rotwelsch für die Polizeiwache mit der Kriminalpolizei, das ehemalige Polizeipräsidium in der [[Blumenstraße]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Doppelte Büroklammer&#039;&#039;: Skulptur &amp;quot;[[Seewind]]&amp;quot; von Brigitte und Martin Matschinsky-Denninghoff (1989)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Ellerbeker Rundschlag&#039;&#039;: Viele Interpretationen, nicht nur von Nicht-Kielern:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
: Beim Sport- und Wanderrudern als eigentlich spöttisch-abwertende Bemerkung von Ruderern über diejenigen, die &amp;quot;nicht richtig rudern&amp;quot;: neben dem Ellerbeker Rundschlag (das Ruderblatt beim Rückholen der Riemen – dem Vorholen – nicht flach/horizontal gedreht) gibt es auch auch das &amp;quot;Krebse fangen&amp;quot; (den Riemen beim Rückholen nicht ordentlich aus dem Wasser bekommen).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
: Der Begriff &amp;quot;Ellerbeker Rundschlag&amp;quot; soll ursprünglich auf die besondere Rudertechnik der Ellerbeker Fischer zurückgehen: Mit ihren hochbordigen Kähnen (natürlich ohne Rollsitze) ruderten sie zum Fischen auf der Förde. Dabei war die Bewegung der Ruderblätter eine Kreisbewegung. MöglicherweiseIch benutzten die Fischer diese Bezeichnung selber gar nicht, es sei denn, sie waren mit ihren Rudertechnik schneller als die anderen Fischer an der Kieler Förde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
: Der Begriff wurde später auf andere Rundumschläge verallgemeinert: mit dem Fäusten oder auch verbal, körperlich mit dem Vorschlaghammer, mit Gabel oder Löffel beim Reinschaufeln des Essens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Gebetsabschussrampe&#039;&#039;: Studentenjargon für die [[Universitätskirche]] (1965, Architekten: Hermann Weidling und Erhart Kettner)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Geistkämpfer]]&#039;&#039;: Kieler Volksmund für die Skulptur von Ernst Barlach an der [[Nikolaikirche]], den Ernst Barlach selbst übernahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Gestrandeter Wal&#039;&#039;: Kieler Fischhalle von Stadtbaurat [[Georg Pauly]], heute [[Schifffahrtsmuseum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Groschenkirche&amp;quot;: [[Jakobikirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Halleluja-Gasometer&#039;&#039;: Kirchturm der Jakobikirche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Holstenbrücke]]&#039;&#039;: Lange Jahrzehnte ein Ort; keine Brücke kriegt eine Brücke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Katholikenwiese&#039;&#039;: für die Wiese an der katholischen Kirche [[St. Heinrich]] zwischen [[Feldstraße]] und [[Forstbaumschule]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Klagemauer und Echo&#039;&#039;: Bebauung der unteren [[Holtenauer Straße]] mit den Arkaden am [[Dreiecksplatz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Klappt-Nix-Brücke&#039;&#039; oder &#039;&#039;Flagge-Klappe&#039;&#039;: [[Hörnbrücke]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Klein-Manhattan, Manhattan-Hof, M-Town, Mettbürger&#039;&#039;: [[Mettenhof]] bzw. Mettenhofer Bürger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;KN-Platz&#039;&#039;: Übliche Bezeichnung des [[Asmus-Bremer-Platz]]es, als er noch ein namenloser Parkplatz war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Liegender Holländer&#039;&#039;: Skulptur &#039;&#039;Segler&#039;&#039; von &#039;&#039;Karlheinz Goedtke&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Lohn-Preis-Spirale&#039;&#039;: &#039;&#039;Wind-Licht-Objekt&#039;&#039; von Hermann Göpfert und Johannes Peter Hölzinger vor der Sparkasse am [[Kleiner Kiel|Kleinen Kiel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Lohntütenweg]]&#039;&#039;: Treppenweg von der Howaldtwerft bis zum Dorfteich in [[Neumühlen-Dietrichsdorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Wackelpuddingwiese&#039;&#039;: [[Möllingsruh]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Olympia-Hochhaus&#039;&#039;: Hochhaus in der [[Mercatorstraße]], das von den Olympischen Ringen geziert wird&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Olympia-Flamme, Olympia-Feuer&#039;&#039;: Feuersäule Vortex des Künstlers &#039;&#039;Gary Rieveschl&#039;&#039; auf dem [[Rathausplatz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Onkel Ludwig&#039;&#039;: für [[Ludwig Gödecke]] (1886-1967), einen gelernten Schiffbauer, der in den 1920er-Jahren Fahrräder am Rathaus und nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] Autos auf dem [[Alter Markt|Alten Markt]] bewachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Philosophengang]]&#039;&#039;: Spazierweg zwischen Damperhof und Brunswik,  seit 1869 amtlich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Rantzaubau&#039;&#039;: Einziger historischer Flügel des [[Kieler Schloss]]es, obwohl die Grafen von Rantzau nichts mit dem Bau zu tun hatten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Der Schwertträger|Schwertträger]]&#039;&#039;: von Adolf Brütt, Kiel-Vorstadt amtlichen Namen „Der Schwertmann“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Schröpfecke]]&#039;&#039;: Alte Bezeichnung im Volksmund für die Straße am ehemaligen Finanzamt Kiel Süd, [[Südfriedhof|Kiel-Südfriedhof]]; seit 1964 offiziell&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Stinkviertel]]&#039;&#039;: Stadtviertel seitab der [[Gutenbergstraße]], das sich nahe der ehemaligen Fäkaldüngerfabrik befindet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Venus von Ki(e)lo&#039;&#039;: &amp;quot;[[Die Schlummernde|Schlummernde]]&amp;quot; von Richard Engelmann im Schrevenpark, Kiel-Schreventeich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Weißer Riese&#039;&#039;: Höchstes Hochhaus Kiels am [[Kurt-Schumacher-Platz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Werftpark&#039;&#039;: [[Volkspark]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Weserfahrt]]&#039;&#039;: Abkürzungsweg zur Marinestation, 1927 amtlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Zigarre, Beiboot&#039;&#039;: Anbau des Ostseehalle (Sparkassen-Arena Kiel) am Ziegelteich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Zigarrenkiste&#039;&#039;: Historische Landeshalle Schleswig-Holstein&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivla</name></author>
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		<title>Schreventeich (Gewässer)</title>
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		<updated>2018-11-10T09:42:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivla: Grammatik&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der &#039;&#039;&#039;Schreventeich&#039;&#039;&#039; ist ein natürliches Gewässer westlich der Kieler Innenstadt und ein Teil des [[Schrevenpark]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Name rührt daher, dass er in vergangenen Jahrhunderten zum Besitz des Landesherrn gehörte. Die [[plattdeutsch]]e Bezeichnung&#039;&#039; &#039;s Greven Diek&#039;&#039; (des Grafen Teich) verschliff sich in eine Mischung aus Platt- und Hochdeutsch zum Namen &#039;&#039;Schreventeich&#039;&#039;. Unter dieser Bezeichnung wurde er sowohl namensgebend für den umliegenden Schrevenpark als auch für den [[Schrevenpark|Stadtteil]]. Erst 1862 gelangte der Teich in den Besitz der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Teich ist eiszeitlichen Ursprungs und war ursprünglich ungefähr doppelt so groß. Die [[Varendorfsche Karte]] von 1798 und der Stadtplan von Thalbitzer (1853) zeigen, dass der Teich damals im Bereich [[Lessingplatz]]/[[Jahnstraße]] bis an den heutigen [[Knooper Weg]] heranreichte. Davon zeugt noch heute der 1872 vergebene Straßenname [[Teichstraße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasserreservoir der Stadt ==&lt;br /&gt;
In vergangenen Jahrhunderten diente der Teich der Wasserversorgung der Stadt. Das bewahrte ihn auch vor der vollständigen Zuschüttung oder Trockenlegung, die die übrigen Teiche im Süden ([[Großer Prüner Teich]], 1840; [[Pferdeborn]] und [[Ziegelteich (Gewässer)|Ziegelteich]], 1867) und Westen (Großer und Kleiner [[Galgenteiche|Galgenteich]], 1887) der Stadt erlitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Schreventeich lief eine hölzerne Wasserleitung aus durchbohrten Baumstämmen (&amp;quot;Piepenböme&amp;quot; - Pfeifenbäume) bis zum Schloss. Sie folgte dem heutigen Verlauf von [[Legienstraße]], [[Wilhelminenstraße]] und [[Brunswiker Straße]]. Durch diese Leitung wurde das Schloss versorgt und ein Springbrunnen im Schlossgarten betrieben. An die Leitung waren auch einige adelige Häuser in der [[Dänische Straße|Dänischen Straße]] angeschlossen. Die Mönche des Franziskanerklosters hatten bereits 1519 die Erlaubnis erhalten, den Zufluss zu einem Klosterbrunnen von dieser Leitung abzuzweigen. Dieser Brunnen diente nach der Auflösung des Klosters und der Gründung der Universität weiter als Universitätsbrunnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das durch die Leitung versorgte Wasserbecken im Schlosshof durfte auch von der Bevölkerung genutzt werden, wenn sich auf dem Schloss keine fürstliche Herrschaft befand. Die übermäßige öffentliche Nutzung durch das Befüllen von Wasserwagen und das Waschen von Kleidern wurde allerdings 1756 untersagt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Die Brunnen im alten Kiel&amp;quot;, in: Arthur Gloy, &amp;quot;Aus Kiels Vergangenheit und Gegenwart&amp;quot;, Kiel (Robert Cordes Verlag), 1925, S. 161-165&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Vertrag vom [[12. Februar]] [[1862]] kaufte die Stadt den Schreventeich vom dänischen König und baute ihn für die Trinkwasserversorgung aus. Der Südteil des Teiches wurde ausgebaggert. Mit dem Aushub wurde ein Damm gebaut, der den Teich in ein Süd- und ein Nordbecken teilte. Das Nordbecken wurde 1869 zugeschüttet. Dort entstanden später Kleingärten.&amp;lt;ref&amp;gt;Erinnerungstag [http://foerdefluesterer.de/Artikel/news/am-12-februar-1862-kaufte-die-stadt-den-schreventeich-als-trinkwasserreservoir.4128.html 12..Februar 1862] bei fördeflüsterer.de, abgerufen am 10. August 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1863 wurde die neue Wasserversorgung der Stadt aus dem Schreventeich in Betrieb genommen. Aber schon 1874 reichte die Wassermenge des Schreventeichs für die wachsende Stadt nicht mehr aus. Daher wurden in den Folgejahren zunächst mehrere Tiefbrunnen im Süden der Stadt (Vorstadt, Vollrathswiese, Vieburg) gebohrt und schließlich das [[Wasserwerk Schulensee]] angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eisgewinnung ==&lt;br /&gt;
In den Zeiten vor der Erfindung des Kühlschranks stand zur Kühlung von Lebensmitteln nur im Winter gewonnenes Eis aus zugefrorenen Gewässern zur Verfügung. Genau wie der [[Drachensee]] diente auch der Schreventeich damals zur Eisgewinnung. An seinem Ufer gab es bis zum Sommer 1901 zwei Eiswerke. Dort wurde das Eis des Teichs im Winter aufgesägt und in den am Ufer liegenden Eisschuppen eingelagert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://volkskunde-sh.de/2012/12/eiswerke-am-schreventeich-in-kiel/ Eiswerke am Schreventeich] bei volkskunde-sh.de, abgerufen am 1. Januar 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Mordhorstsche Eiswerk befand sich am Südufer auf Höhe des jetzigen [[Arndtplatz]]es, das Wichmannsche (ab 1895 &#039;&#039;Kieler Eiswerke GmbH&#039;&#039;) am Ostufer auf der Höhe der heutigen [[Humboldtstraße]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stadtwerke-kiel.de/swk/media/pdf/unternehmen_1/mittendrin/mittendrin_12_2005.pdf &amp;quot;Als auf dem Schreventeich das Eis geerntet wurde&amp;quot;], in: mittendrin, das Magazin der Stadtwerke Kiel, Heft 12/2005, S. 20-21, abgerufen am 10. August 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eiswerke am Schreventeich fielen 1901 schließlich der Anlage des Schrevenparks zum Opfer. Heute ist der Schreventeich das wärmste Gewässer in Kiel und friert nur noch sehr selten zu, weil sein Wasser als Kühlwasser für das Kraftwerk Humboldtstraße dient.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kn-online.de/News/Nachrichten-aus-Kiel/Parkserie-Teil-3-Schrevenpark-Das-gruene-Wohnzimmer-Kiels Parkserie der Kieler Nachrichten, Teil 3] vom 12. August 2015, bei kn-online abgerufen am 10. August 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasservögel ==&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] galt der Schrevenpark als das artenreichste Wasservogel-Freigehege Nordeuropas. Dazu trugen auch das warme Wasser und die überwiegende Eisfreiheit des Teichs (s.&amp;amp;nbsp;o.) bei. In den 1980er Jahren führte dies zu ökologischen Problemen durch die zu hohe Besetzungsdichte. Das Übermaß an Vogelkot hatte dazu geführt, dass das Wasser stark überdüngt und entsprechend sauerstoffarm war. Die Futterreste wohlmeinender Parkbesucher, die ihre Brotreste an die Wassertiere verfütterten, taten ein Übriges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Rettung des Gewässers wurde damals die Zahl der Tiere durch eine Reihe von Maßnahmen verringert. So wurden etliche Vögel in andere Gewässer umgesiedelt. Die Brutmöglichkeiten wurden eingeschränkt, indem das eingezäunte Brutgebiet am Seeufer nahe der [[Herderstraße]] stark verkleinert und das Inselchen nahe der [[Sternstraße]] durch eine Brücke für Parkbesucher zugänglich gemacht wurde. Außerdem wurde eine Seebelüftung installiert und das Füttern der Tiere untersagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Gewässer]] [[Kategorie: Schreventeich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivla</name></author>
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