Sandkrug: Unterschied zwischen den Versionen

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Der '''Sandkrug''' wurde [[1875]] angelegt und ist zunächst noch unter dem Namen ''Werftstraße'' erstmals aufgeführt im Kieler Adressbuch desselben Jahres. Auf Beschluss der [[Magistrat|Städtischen Collegien]] vom [[7. Juni]] [[1910]] erfolgte die Umbenennung in den heutigen Namen, der sich auf eine Gastwirtschaft bezieht, die früher in jener Gegend lag. Die Bitte von Anliegern der ehemaligen Werftstraße, von der Umbenennung abzusehen, wurde „zur Kenntnis genommen“.<ref>{{Kieler Straßenlexikon}}</ref>
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Der '''Sandkrug''' wurde [[1875]] angelegt und ist zunächst noch unter dem Namen ''Werftstraße'' erstmals aufgeführt im Kieler Adressbuch desselben Jahres. Auf Beschluss der [[Magistrat|Städtischen Collegien]] vom [[7. Juni]] [[1910]] erfolgte die Umbenennung in den heutigen Namen, der sich auf eine Gastwirtschaft des Gaardener Gastwirt Bruhn bezieht, die früher in jener Gegend lag. Die Bitte von Anliegern der ehemaligen Werftstraße, von der Umbenennung abzusehen, wurde „zur Kenntnis genommen“.<br>
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Die Gastwirtschaft ''Sandkrug'' wurde zu Ehren der [[Wilhelmine von Dänemark|Prinzessin Wilhelmine]], die als Herzogin von Glücksburg das [[Kieler Schloss]] von 1838 bis 1863 bewohnte, von Gastwirt Bruhn in "[[Wilhelminenhöhe" umbenannt.<ref>{{Kieler Straßenlexikon}}</ref>
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Der [[Sandkrug-Bunker|Sandkrug-Hochbunker]] (Sandkrug 19, Ecke [[Raaschstraße]]) ist eingetragen in die Liste der Kulturdenkmale in Gaarden-Ost.<ref>{{Kulturdenkmal}}</ref>
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Das 16-geschossige Hochhaus am Sandkrug 34 wurde von der [[Kieler Wohnungsbaugesellschaft]] (KWG) als Altenwohnheim gebaut (Richtfest [[29. Oktober]] [[1963]], Fertigstellung Herbst 1964) und ist heute Teil der Wohnanlage "''Betreutes Wohnen''" des [[AWO Kreisverband Kiel e. V.|AWO Kreisverbandes Kiel e. V.]].
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Luftangriff auf Kiel in der Nacht vom 18. zum 19.03.1941 (Kiel 49.835).jpg|Das Wohnhaus Sandkrug 18 wurde durch eine Sprengbombe in der Nacht vom 18. zum 19. Mrz 1941 zum Einsturz gebracht.
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Sandkrug-Bunker Kiel.JPG|Sandkrug-Bunker
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Neubau Hochhaus der Kieler Wohnungsbaugesellschaft (KWG) am Sandkrug 34 in Gaarden (Kiel 31.465).jpg|Richtfest des Altenwohnheimes Sandkrug
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== Einzelnachweise ==
 
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Version vom 8. April 2020, 11:04 Uhr

Sandkrug

Ort
Kiel
PLZ
24143
Stadtteil
Gaarden-Ost
Hist. Namen
Werftstraße
Querstraßen
Elisabethstraße, Raaschstraße
Nutzung
Fußverkehr, Radverkehr, Autoverkehr
Sandkrug zwischen Elisabethstraße und Raaschstraße


Geschichte

Der Sandkrug wurde 1875 angelegt und ist zunächst noch unter dem Namen Werftstraße erstmals aufgeführt im Kieler Adressbuch desselben Jahres. Auf Beschluss der Städtischen Collegien vom 7. Juni 1910 erfolgte die Umbenennung in den heutigen Namen, der sich auf eine Gastwirtschaft des Gaardener Gastwirt Bruhn bezieht, die früher in jener Gegend lag. Die Bitte von Anliegern der ehemaligen Werftstraße, von der Umbenennung abzusehen, wurde „zur Kenntnis genommen“.

Die Gastwirtschaft Sandkrug wurde zu Ehren der Prinzessin Wilhelmine, die als Herzogin von Glücksburg das Kieler Schloss von 1838 bis 1863 bewohnte, von Gastwirt Bruhn in "[[Wilhelminenhöhe" umbenannt.[1]

Der Sandkrug-Hochbunker (Sandkrug 19, Ecke Raaschstraße) ist eingetragen in die Liste der Kulturdenkmale in Gaarden-Ost.[2]

Das 16-geschossige Hochhaus am Sandkrug 34 wurde von der Kieler Wohnungsbaugesellschaft (KWG) als Altenwohnheim gebaut (Richtfest 29. Oktober 1963, Fertigstellung Herbst 1964) und ist heute Teil der Wohnanlage "Betreutes Wohnen" des AWO Kreisverbandes Kiel e. V..

Bilder

Weblinks

Kiel „Sandkrug“ auf dem Online-Stadtplan der Stadt Kiel, aufrufbar auf kiel.de

 Commons: Sandkrug – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Hans-G. Hilscher: Kieler Straßenlexikon. Fortgeführt seit 2005 durch Dietrich Bleihöfer, Amt für Bauordnung, Vermessung und Geoinformation der Landeshauptstadt Kiel, Stand: August 2018. Abrufbar auf www.kiel.de oder als .pdf-Datei, ca. 1,5 MB
  2. Flag of Schleswig-Holstein.svg Liste der Kulturdenkmale in Kiel (nach Stadtteilen gegliedert) in der deutschsprachigen Wikipedia