Diskussion:Eingemeindung Gaardens

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Letzter Kommentar: Mittwoch um 17:12 von Vinci in Abschnitt Referenz

Referenz

Hallo Vinci,

überprüfst Du bitte mal die Referenz auf Walter Ehlerts Buch? Der ISBN nach ist das sein erstes Buch, der Titel folgt aber dem zweiten. (Allerdings nur ungefähr; richtig wäre dort "Industriestandort"). Ich nehme aber an, dass Du das erste ("Gaardener Geschichten") meinst, denn das zweite sagt auf Seite 11 nichts zur Eingemeindung. --M. Hammer-Kruse (Diskussion)

Habe ich gelesen. Kann ich demnächst mal schauen, ob ich da durcheinandergekommen bin --Vinci (Diskussion) 17:12, 25. Mär. 2026 (MET)Beantworten

Hallo,

Quelle: Ehlert, Walter: Das Historische Gaarden: Bauernland wird Industrieland. Husum Druck- und Verlagsgesellschaft. 2021. ISBN 978-3-96717-042-9. Seite 31-33 Wenn wir von Gaarden sprechen sollten wir zwei Gemeinden betrachten. 1. Nach der Brunswik (1896) und der Wik (1893) wurde schon am 1. April 1901 die Gemeinde Gaarden-Ost (klösterliches Gaarden) in Kiel eingemeindet. Hintergrund: Der heutige Stadtteil Gaarden bestand ursprünglich aus der zu dem Kloster Preetz (Kreis Plön) gehörenden Gemeinde Gaarden-Ost (1212 Hemminghestorp, klösterliches Gaarden) und der seit 1907 zum Kreis Bordesholm gehörenden Gemeinde Gaarden-Süd (1402 Wulvesbrook, fürstlich Gaarden). Die Grenze zwischen diesen beiden Gemeinden bildete die südlich der Preetzer Chaussee vom Langsee in die Hörn fließende Mühlenau. Eine weitere Trennung der beiden Gemeinden manifestierte sich durch den Bau des Eisenbahndammes der 1844 eröffneten Eisenbahnlinie von Kiel nach Altona. 2. Am 1. April 1910 endete die Eigenständigkeit des Dorfes Gaarden-Süd (fürstlich Gaarden) im Kreis Bordesholm. Gaarden-Süd wurde zusammen mit Ellerbek und Wellingdorf in Kiel eingemeindet. Hintergrund: Das an die Förde angrenzende fürstliche Gaarden war durch die südlich der Preetzer Chaussee vom Langsee in die Hörn fließende Mühlenau vom klösterlichen Gaarden getrennt. Weiterhin grenzte die Gemeinde aber auch an die Gemeinden Wellsee, Moorsee, Vieburg, Hassee und Kiel. Das ursprüngliche Dorf Wulvesbrook wurde 1462 an das Kieler Kloster St.-Jürgen verkauft und gehörte somit zum Amt Kiel. Ab 1907 wurde die Gemeinde dann vom Kreis Bordesholm verwaltet. Eine weitere Trennungslinie zwischen den Gemeinden Gaarden-Ost und Gaarden-Süd ergab sich ab 1844 mit der Eisenbahnlinie Kiel-Altona. -- Asym01 25. Mär. 2026‎, 11:16