Hangstraße
Hangstraße
- Ort
- Kiel
- PLZ
- 24148
- Stadtteil
- Ellerbek
- Querstraßen
- Klausdorfer Weg, Stille Gasse, Hagener Straße
- Nutzung
- Fußverkehr, Radverkehr, Autoverkehr
Geschichte
Die Name Hangstraße wurde erstmals 1925 im Kieler Adressbuch (Adb. Kiel 1925 Teil II/S. 1) aufgeführt.[1] In seinem ersten Amtsjahr entwickelte Stadtbaurat Willy Hahn ein städtisches Siedlungsbauvorhaben am Klausdorfer Weg in Ellerbek. Ausführung und Finanzierung dieses Bauvorhabens übernahm die Stadt Kiel, die auch das Eigentumsrecht an den geplanten Siedlungshäusern behielt. Die spätere Verwaltung der Häuser übernahm dann der Ellerbeker Bauverein. So wurden ab 1924, nach mehr als sechs Jahre ruhender Bautätigkeit am Klausdorfer Weg im Rahmen des Bauvorhabens Siedlung Klausdorfer Weg vom städtischen Hochbau- und Siedlungsamt wieder Häuser im Heimatschutzstil errichtet. Zunächst wurde im Rahmen des Siedlungsbauvorhabens die Hangstraße ab 1924 angelegt. Bis 1936 verlief die Hangstraße bis an die später angelegte Hagener Straße. Ab 1936 wurde die Hangstraße bis an die Peter-Hansen-Straße verlängert. Seit 1984 endet die Hangstraße am neu erbauten Ostring und wird als Fußweg über eine Brücke an die Peter-Hansen-Straße geführt. Quelle:
- Hans-G. Hilscher: Kieler Straßenlexikon. Fortgeführt nach 2005 durch Dietrich Bleihöfer, ab 2022 durch Frank Mönig, Amt für Bauordnung, Vermessung und Geoinformation der Landeshauptstadt Kiel, Stand: Januar 2021
- SVGKStG Band 48, Hrsg. Jürgen Jensen, 2004, Dörte Beier, Kiel in der Weimarer Republik, Seite 250/253
- SVGKStG Band 29, Hrsg. Jürgen Jensen, 1995 Lutz Wilde, Denkmaltopographie Landeshauptstadt Kiel, Seite 448
Öffentliche Einrichtungen
- Nr. 16: Pflegeheim Petrick GmbH
- Nr. 59: Jugendtreff Ellerbek; Kinder- und Jugendhaus Hangstraße
Weblinks
„Hangstraße“ auf dem Online-Stadtplan der Stadt Kiel, aufrufbar auf kiel.de
Einzelnachweise
- ↑ Hans-G. Hilscher: Kieler Straßenlexikon. Fortgeführt nach 2005 durch Dietrich Bleihöfer, ab 2022 durch Frank Mönig, Amt für Bauordnung, Vermessung und Geoinformation der Landeshauptstadt Kiel, Stand: Januar 2021. Abrufbar auf www.kiel.de oder als .pdf-Datei, ca. 1,5 MB