Röhbarg
Röhbarg
- Ort
- Kiel
- PLZ
- 24148
- Stadtteil
- Ellerbek
- Querstraßen
- Poppenrade, De Twiel, Posadowskystraße
- Nutzung
- Fußverkehr, Radverkehr, Autoverkehr
Straßenname
Der Name Röhbarg wurde nach Genehmigung durch den Kieler Polizeipräsidenten vom 6. April 1939 festgelegt.
Der Polizeipräsident, dem in jener Zeit das letzte Wort bei der Straßenbenennung zustand, wich damit vom Benennungsvorschlag Hintersören ab, den der Oberbürgermeister nach Anhörung der Gemeindräte am 15. Dezember 1930 unterbreitet hatte.
Es handelt sich dabei um eine alte Ellerbeker Flurbezeichnung.[1]
Geschichte
Die Kieler Werkswohnungen GmbH plante in Ellerbek 1938 nördlich der Kiel-Schönberger Eisenbahnlinie, den Bau einer Arbeitersiedlung „Wohnanlage am Poppenrader Weg“. Das neue Siedlungsgebiet wurde begrenzt von den Straßen Poppenrader Weg, Posadowskystraße und Drewsstraße. Zunächst legte man 1939 zwischen Poppenrader Weg und Posadowskystraße die drei Verbindungsstraßen Röhbarg, Hollwisch und Sören an. Zwischen diesen drei neuen Straßen wurde im gleichen Jahr mittig die Verbindungsstraße De Twiel angelegt. Die nach den Plänen von Otto Schnittger erbaute Arbeitersiedlung umfasste insgesamt 28 Wohnblocks mit kleinen zwei Zimmer Wohnungen. Die Straße Röhbarg begrenzte die Arbeitersiedlung in Richtung Gaarden.
Straßen im Siedlungsgebiet Poppenrader Weg
1939 Hollwisch, Röhbarg, Sören (Verbindungsstraßen zwischen Poppenrader Weg und Posadowskystraße)
1939 De Twiel (mittige Verbindungsstraße zwischen Röhbarg, Hollwisch und Sören)
Quelle:
SVGKStG Band 29 Hrsg. Jürgen Jensen, 1995, Wilde, L. Denkmaltopographie Landeshauptstadt Kiel, S. 166, 448
SVGKStG Band 48 Hrsg. Jürgen Jensen, 2004, Dörte Beier Kiel in der Weimarer Republik, S 250 ff
Unternehmen
- Nr. 13: Webdesign Kiel
Weblinks
„Röhbarg“ auf dem Online-Stadtplan der Stadt Kiel, aufrufbar auf kiel.de
Einzelnachweise
- ↑ Hans-G. Hilscher: Kieler Straßenlexikon. Fortgeführt nach 2005 durch Dietrich Bleihöfer, ab 2022 durch Frank Mönig, Amt für Bauordnung, Vermessung und Geoinformation der Landeshauptstadt Kiel, Stand: Januar 2021. Abrufbar auf www.kiel.de oder als .pdf-Datei, ca. 1,5 MB