Wischhofstraße

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Wischhofstraße

Ort
Kiel
PLZ
24148
Stadtteil
Wellingdorf
Anschlussstraßen
Ellerbeker Straße
Querstraßen
Ballastberg, Langenkampweg, Am Seefischmarkt, Altenteichstraße, Ostring
Nutzung
Fußverkehr, Radverkehr, Autoverkehr

Geschichte[Bearbeiten]

Der Name Wischhofstraße ist 1904 erstmals aufgeführt im Kieler Adressbuch. Am 30. Mai 1908 wurde der Name durch den Wellingdorfer Gemeinderat bestätigt. Mit Beschluss der Städtischen Collegien vom 7. Juni 1910 wurden die Christian-, Möller- und Strandstraße in die Wischhofstraße einbezogen. Später erhalten die ehemalige Christian- und Möllerstraße den Namen „Uferstraße“. Mit weiterem Beschluss desselben Gremiums vom 27. September 1910 gilt der Name „Wischhofstraße“ von der Ellerbeker Straße bis Altenteichstraße.

Der Name bezieht sich auf eine alte Flurbezeichnung in Wellingdorf.[1]

Kunstwerke[Bearbeiten]

Die Kybernetiker

Am Schwentineufer, unweit der Anlegestelle der Fördeschiffe, steht eine Gruppe von zwölf gleichartigen stählernen Skulpturen. Es handelt sich um die 1996 geschaffene Installation Kybernetiker des Künstlers Anatol Herzfeld (* 21. Januar 1931 in Insterburg, heute Cernjahovsk; † 10. Mai 2019 in Moers). Die steif wirkenden, kantigen Männerfiguren mit Zylinderhut und Aktenkoffer stehen leicht versetzt in einer Gruppe, schauen alle in die gleiche Richtung und geben Anlass für mancherlei Interpretationen.[2] Eine davon, die der Künstler bei der Einweihung der Installation wiedergab, ist am Ort des Kunstwerks auf einer Informationstafel wiedergegeben.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

Unternehmen[Bearbeiten]

Historische und ehemalige Unternehmen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Kiel „Wischhofstraße“ auf dem Online-Stadtplan der Stadt Kiel, aufrufbar auf kiel.de

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Hans-G. Hilscher: Kieler Straßenlexikon. Fortgeführt seit 2005 durch Dietrich Bleihöfer, Amt für Bauordnung, Vermessung und Geoinformation der Landeshauptstadt Kiel, Stand: August 2018. Abrufbar auf www.kiel.de oder als .pdf-Datei, ca. 1,5 MB
  2. Jens Rönnau: Open Air Galerie Kiel - Kunst und Denkmäler, Neumünster (Wachholtz), 2011, ISBN 987-3-529-05-05433-4; dort Nr. 294, S. 370