Preetzer Straße

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Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die heutige Preetzer Straße wurde bis 1945 als Preetzer Chaussee bezeichnet.

Dafür hieß der Abschnitt der Kaiserstraße, der zwischen dem Kirchenweg und der damaligen Preetzer Chausee lag, bis 1875 Preetzer Straße. Er wurde allerdings schon 1875 in die Kaiserstraße einbezogen.

Der Kieler Oberbürgermeister legte am 31. August 1945 den heutigen Namen fest, indem er den Abschnitt der Preetzer Chaussee im Gaardener Bereich, also bis zur Bahnkreuzung, in Preetzer Straße umbenannte. Am 20. September 1973 beschloss die Kieler Ratsversammlung, die Preetzer Chaussee erneut zu verkürzen, und bezog deren Teilstück bis zur Einmündung in die B 76 in die Preetzer Straße ein.

Der Name erinnert daran, dass es sich um den Verlauf einer alten Landstraße von Gaarden nach Preetz handelt.[1]

Stolpersteine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Preetzer Straße 212 für Adolf Feybusch

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Besondere Gebäude[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Nr. 242 (ehemals Preetzer Chaussee 42): Das Haus wurde zwischen 1900 und 1904 von seinem Besitzer Franz Vannauer in der Schönberger Straße 13 Stein für Stein abgebaut und am jetzigen Standort neu errichtet, weil dieser beschlossen hatte, seinen Wohnsitz zu verlegen.[2]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kiel „Preetzer Straße“ auf dem Online-Stadtplan der Stadt Kiel, aufrufbar auf kiel.de

 Commons: Preetzer Straße (Kiel) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hans-G. Hilscher: Kieler Straßenlexikon. Fortgeführt nach 2005 durch Dietrich Bleihöfer, ab 2022 durch Frank Mönig, Amt für Bauordnung, Vermessung und Geoinformation der Landeshauptstadt Kiel, Stand: Januar 2021. Abrufbar auf www.kiel.de oder als .pdf-Datei, ca. 1,5 MB
  2. Artikel mit Bild in der Schleswig-Holsteinischen Volkszeitung im Dezember 1965 oder Januar 1966 (genaues Datum auf dem Zeitungsauschnitt nicht dokumentiert)